«Ein Witz» – «Er hat das Spiel ruiniert»
Real tobt nach Aus über den Schiedsrichter

Für Real Madrid ist Schiedsrichter Slavko Vincic Schuld am Aus gegen die Bayern. Und Vinicius Junior geigt Jude Bellingham noch während des Spiels die Meinung.
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Eduardo Camavinga kann es nicht fassen: Schiedsrichter Slavko Vincic zeigt ihm die gelb-rote Karte.
Foto: imago/MIS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Real Madrid scheidet nach umstrittener Gelb-Roten Karte gegen Bayern aus
  • Schiedsrichter Vincic sorgte mit Platzverweis in 86. Minute für Empörung
  • Vinicius Junior legt sich mit Jude Bellingham an
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Florian RazReporter Fussball

Zwei Wörter reichen der spanischen Sportzeitung «Marca», um das Grundgefühl in Madrid auf den Punkt zu bringen: «Qué injusticia!» Welch eine Ungerechtigkeit!

Jude Bellingham (22) braucht ebenfalls nicht mehr, um seine Gedanken zusammenzufassen. «Ein Witz!», sagt der Engländer in Diensten von Real Madrid. Und Verteidiger Antonio Rüdiger grollt: «Es ist besser, wenn ich heute Abend nicht rede.» Wobei das extra ausgesprochene Nicht-Sprechen ja meist, nun ja, Bände spricht.

Kleine Szene mit grosser Wirkung

Es ist eine kleine Szene mit grosser Wirkung über die sich die Madrilenen nach dem 3:4 beim FC Bayern München so fest aufregen. Erst ist da ein Allerweltsfoul von Eduardo Camavinga (23). Nach dem Pfiff nimmt der Franzose dann den Ball erst mit dem Fuss mit, dann trägt er ihn auch noch in den Händen.

Es ist unnötig, aber auch noch weit von einem schändlichen Zeitspiel entfernt. Eigentlich kann in dieser 86. Minute gar niemand auf Zeit spielen – es steht ja 3:2 für Madrid. Und damit über beide Partien dieses Viertelfinals in der Champions League 4:4.

Schiedsrichter Slavko Vincic (46) hat trotzdem genug. Der Slowene zückt Gelb, dreht sich weg – und scheint erst dann zu bemerken, dass er diesen Camavinga ja schon verwarnt hat. Gelb-Rot zu diesem Zeitpunkt, in diesem Spiel. Es ist kein guter Entscheid. «Ich denke, er wird nächste Saison höchstens noch in der ersten Qualifikationsrunde der Conference League pfeifen», meint der Schweizer U21-Nationaltrainer Alex Frei im Studio von Blue.

In München klagt Alvaro Arbeloa (43): «Es ist klar, dass man einen Spieler nicht wegen so etwas vom Platz stellen kann. Der Schiedsrichter wusste nicht einmal, dass er schon eine Karte hatte.» Keine Frage für den Real-Trainer, dass Vincic am Ausscheiden seines Teams der Hauptschuldige ist: «Er hat eine schöne, ausgeglichene Begegnung ruiniert, die davor auf höchstem Niveau war. Aber mit der Karte war das Spiel vorbei.»

Vorbei sein könnte mit dem Ausscheiden auch bald Arbeloas Zeit als Trainer der Königlichen. Der Nachfolger des überraschend schnell fallengelassenen Xabi Alonso (44) hatte schon bei Amtsantritt wenig Kredit. Nun dürfte die Spielzeit für Real ohne Titel enden. In der Königsklasse und im Cup ausgeschieden, in der Liga hoffnungslos zurück: Das sind normalerweise keine Vorzeichen, unter denen sich ein Trainer lange bei Real hält.

Vinicius legt sich mit Bellingham an

Auch sonst könnte sich nach einer enttäuschenden Saison etwas verändern in Madrid. Für Camavinga endet mit dem Platzverweis möglicherweise auch seine Zeit bei Real. Er dürfte im Sommer wegtransferiert werden.

Und dann sind da ja noch die Fragezeichen rund um Vinicius Junior (25). Der Brasilianer legt am Mittwoch zwar Kylian Mbappé das zwischenzeitliche 3:2 auf den Fuss. Trotzdem hat noch kein Trainer das Rätsel gelöst, wie die beiden Superdribbler zusammen auf dem Feld mehr ergeben als die Summe ihrer Einzelaktionen.

Am Mittwoch legt sich Vinicius dann irgendwann auch noch mit Bellingham an. Der beklagt sich in Halbzeit zwei einmal über einen nicht gespielten Pass. Worauf TV-Bilder einen Vinicius zeigen, der seinem Kollegen zuzurufen scheint: «Was willst du? Halt doch den Mund!»

Seinen bis 2027 laufenden Vertrag hat Vinicius noch nicht verlängert. Zuletzt sind die Gerüchte um einen Transfer im Sommer wieder lauter geworden.

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Bayern München
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Tottenham Hotspur
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