«Im Letzi liess man es laufen – es gibt keine klare Linie»
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Forte über VAR-Entscheid:«Im Letzi liess man es laufen»

Schiri-Schelte nach Sion-Spiel
Wird Winti-Coach Forte wieder aus dem Verkehr gezogen?

Nach der 2:3-Pleite gegen Sion fährt Uli Forte VAR Nico Gianforte frontal an den Karren. Haben die Aussagen des Winti-Trainers Konsequenzen?
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Uli Forte ist nach dem Spiel gegen Sion wieder bedient.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Darum gehts

  • Uli Forte kritisiert VAR-Entscheidung nach Winterthurs Niederlage gegen Sion
  • Forte wirft VAR-Schiedsrichter Gianforte vor, das Spiel erneut verpfiffen zu haben
  • Forte wurde im Februar nach Kritik an SFL für zwei Spiele gesperrt

Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Stefan KreisReporter Fussball

Es ist fies. Da brüllt Uli Forte 90 Minuten lang in der Gegend rum, peitscht seine Mannschaft nach vorne, strapaziert sein Organ bis aufs Äusserste. Und dann muss er seine angeschlagenen Stimmbänder hinterher auch noch für eine Schiri-Schelte beanspruchen.

Auf die Frage, wie schwierig es sei, nach einer solchen Pleite wie gegen Sion positiv zu bleiben, antwortet Forte: «Sehr schwierig. Vor allem, wenn man das 2:1 erzielt und dann der VAR einschreitet.»

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Ungefragt fährt der Winti-Trainer jenem Mann an den Karren, der vor dem Videobildschirm gesessen hat: «Herr Gianforte (der VAR, Anm. d. Red.) hat unser Spiel ein weiteres Mal verpfiffen. Im Letzigrund am Abend zuvor wird alles laufen gelassen, und hier wird das 2:1 zurückgenommen? Das geht nicht. Das ist keine Linie. Wir krampfen die ganze Woche und sind am Ende die, die ohne Punkte dastehen. Es fängt wieder so an, wie es letzte Saison war. Muss ich jetzt wieder Sperren einfangen?»

Lukembila übertölpelt Goalie Kapino mit Bogenlampe
4:11
Highlights im Video:Lukembila übertölpelt Goalie Kapino mit Bogenlampe

Letzte Saison wurde Forte gesperrt

Im Februar wurde Forte für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen, weil er im Spiel gegen Luzern erst vom Platz geflogen war, ehe er hinterher die Swiss Football League (SFL) verbal attackiert hatte. Grund: eine lachhafte Rote Karte gegen seinen Verteidiger Tobias Schättin.

Zwei Wochen zuvor hatte Forte eine Verschwörung der SFL gegen den FC Winterthur gewittert und vor laufenden Kameras den legendären Satz «Wenn sie uns nicht in der Liga haben wollen, sollen sie uns das sagen» geäussert.

Nach dem FCL-Spiel sagte der Winti-Coach: «Ich muss die Niederlage auf meine Kappe nehmen. Ich habe nach dem FCZ-Spiel Tatsachen angesprochen. Das ist bei ein paar Leuten wahrscheinlich nicht gut angekommen. Ich muss mich bei meinem Team entschuldigen. Weil ich letzte Woche Fakten erzählt habe, waren ein paar Leute verärgert, und es gab nun eine Retourkutsche.»

Damals war ebenfalls Nico Gianforte als VAR im Einsatz. Aus diesem Grund spricht Forte nach der gestrigen Niederlage gegen Sion davon, ein «weiteres Mal von Gianforte verpfiffen» worden zu sein. Ob die Aussagen erneut Konsequenzen haben werden? 

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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