Prominenter Croci-Torti-Helfer
Einstiger Mourinho-Assistent gesperrt – wie lange?

Die Dernière naht: Lugano bestreitet eines seiner letzten Spiele im altehrwürdigen Cornaredo. Dabei fehlt ein prominenter Name, der sonst eher im Hintergrund agiert. Das Lugano-Inside.
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Lugano-Assistent Michele Salzarulo – der Mailänder arbeitete unter Mancini, Mourinho, Spalletti, Conte, Ranieri und weiteren prominenten Trainern.
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luganos Co-Trainer Salzarulo nach Roter Karte für fünf Spiele gesperrt
  • Lugano verlässt nach drei Heimspielen das traditionsreiche Cornaredo-Stadion
  • Tessiner sind seit 355 Minuten ohne Gegentor
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Es war eine unschöne Szene im Spiel gegen Thun: Luganos Co-Trainer Michele Salzarulo (43) beugt sich über Leonardo Bertone und richtet ihm deutliche Worte aus. Auslöser war die Situation um den verletzten Mattia Zanotti – die Berner Oberländer spielten den Ball nicht ins Aus. Für sein «aggressives Verhalten gegenüber einem Spieler des FC Thun» sah Salzarulo die Rote Karte. Die Liga hat ihn daraufhin gleich für fünf Spiele gesperrt. Dagegen haben die Tessiner nun Einsprache eingelegt, wie die Swiss Football League bestätigt. Klar ist: Nach einem Platzverweis folgt in jedem Fall eine Sperre – damit fehlt Salzarulo am Sonntag gegen YB (16.30 Uhr) definitiv. Wie lange der frühere Assistent von Startrainer José Mourinho danach zuschauen muss, entscheidet nun der Disziplinarrichter.

Die grosse Frage

Wie verabschiedet sich Lugano aus dem Cornaredo? Im Tessin geht bald eine Ära zu Ende: Der Klub verlässt das traditionsreiche Stadion und zieht in die neue AIL Arena gleich nebenan. Noch drei Spiele stehen im Cornaredo an – gegen YB, St. Gallen und Basel dürfen sich die letzten Gegner noch einmal in der alten Spielstätte beweisen.

Gesagt ist gesagt

«Ich habe gedacht, das ist bestimmt der Moment, wo die Serie von Grgic endet», erzählte Mattia Croci-Torti von seinem unguten Gedanken während des Thun-Spiels. Er befürchtete, dass die beeindruckende Serie von Anto Grgic reissen könnte – nach 23 verwandelten Elfmetern in Folge. Zumal die Tessiner in dieser Partie, vor allem nach der Pause, mehrere hochkarätige Chancen ausgelassen hatten. Umso beruhigender war es für Croci-Torti, dass nicht Grgic zum Penalty antrat, sondern Ezgjan Alioski – sehr zur Freude aller, wie Croci-Torti betont. Gleichzeitig stellt der Coach klar, dass die Entscheidung auf dem Platz gefallen sei. Es gebe zwar eine klare Hierarchie, doch Grgic habe in dieser Situation ein grosses Herz gezeigt und den Ball Alioski überlassen. 

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi Grgic, Cimignani; Steffen, Dos Santos; Behrens.

Wer fehlt?

Salzarulo (Assistenztrainer, gesperrt), Cassano, Marques (beide verletzt), Dos Santos (fraglich).

Hast du gewusst, dass...

... Lugano seit 355 Minuten ohne Gegentor ist? Den letzten Treffer mussten die Tessiner ausgerechnet gegen den nächsten Gegner YB hinnehmen – Alvyn Sanches traf am 22. März in der 5. Minute, die Partie endete 1:1. Danach folgten drei 1:0-Siege in Serie für die Bianconeri.

Aufgepasst auf

Hannes Delcroix (27). Der haitianische Innenverteidiger gehört in dieser Rückrunde zu den stärksten Spielern. Er kam in die Super League, um mit Blick auf die WM Spielpraxis zu sammeln – ein Plan, der voll aufgegangen ist. Seit Wochen zählt er bei Lugano konstant zu den Besten. Zuletzt bekam auch das Thuner Angriffsspiel seine Präsenz deutlich zu spüren, als sich die Offensive am Innenverteidiger regelrecht die Zähne ausbiss.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 34 Runden:

  1. Delcroix 4,4
  2. Grgic 4,4
  3. Von Ballmoos 4,3

Hier gehts zu allen Lugano-Noten.

Der Schiedsrichter

Johannes von Mandach.

VAR: Lukas Fähndrich.

Der Gegner

YB sagt seinen Fans sorry. Ist schon am Sonntag alles vorbei? Hier erscheint das YB-Inside.

35

Runde

Sa., Lausanne – Luzern, 18 Uhr
Sa., Winterthur – FCZ, 18 Uhr
Sa., Basel – Thun, 20.30 Uhr
So., St. Gallen – Sion, 14 Uhr
So., GC – Servette, 16.30 Uhr
So., Lugano – YB, 16.30 Uhr

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