Luzern feiert Oscar Kabwit (20). «Osci, Osci, Osci», hallt es nach dem Schlusspfiff durch die Swissporarena. Der Hype um den Kongolesen ist riesig – kein Wunder: Gegen Basel glänzt er erneut mit einem Doppelpack und einer Vorlage. Bereits zum dritten Mal im Februar verlässt er den Platz mit mindestens zwei Skorerpunkten.
Nach der Partie gibt Kabwit seine ersten TV-Interviews überhaupt. «Ich bin sehr glücklich und sehr stolz auf die Mannschaft», sagt er bei SRF – auf Französisch. Auf die Frage, ob er sich in der Form seines Lebens befinde, antwortet er leicht verlegen: «Ich kann es nicht sagen.» Danach verschwindet er in den Katakomben und geniesst den Feierabend. Hält seine Form an, dürfte er sich an mediale Aufmerksamkeit künftig gewöhnen müssen.
Kabwit wird mit Lob überhäuft
Auch im Umfeld des FCL gerät man ins Schwärmen – allen voran seine Mitspieler. «Ich gönne es ihm von Herzen. Er ist richtig am Fliegen. Nach so einer Top-Leistung kommt er bei uns nicht ungeschoren aus der Kabine», sagt ein strahlender Lars Villiger (22), der sein Tor nach einem Zuckerpass von Kabwit erzielte.
Linksverteidiger Ruben Dantas Fernandes (22) stimmt in die Lobeshymnen ein: «Oscar ist ein super Typ. Ich bin extrem happy für ihn.» Und was meint Trainer Mario Frick (51)? «Seine Entwicklung ist Wahnsinn. Da sieht man, was Selbstvertrauen – gerade bei einem Offensivspieler – bewirken kann.»
Endgültig in der Schweiz angekommen
Gegen Basel spielte Kabwit erneut mit Nockenschuhe – die Stollen tun ihm immer noch weh. «Er ist nicht ausgerutscht, dann ist das in Ordnung», sagt Frick lächelnd. Wenn der neue Luzerner Publikumsliebling weiterhin so fleissig skort, dann dürfte es dem Liechtensteiner sowieso egal sein, mit welchem Schuhwerk dieser spielt.
Der eher introvertierte Kabwit, der gemäss Frick am liebsten allein zu Hause ist, scheint nach einer schwierigen Phase in der Zentralschweiz endgültig angekommen zu sein – diesen Eindruck teilt auch sein Trainer. «Ich habe gehört, dass er diese Woche erstmals mit der Mannschaft essen war. Das sind positive Zeichen.» Positive Zeichen – nicht nur für den Spieler, sondern für den ganzen Klub. Denn der FCL hat nun definitiv ein neues Juwel in den eigenen Reihen.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 25 | 29 | 58 | |
2 | FC St. Gallen | 26 | 19 | 47 | |
3 | FC Lugano | 26 | 12 | 46 | |
4 | FC Sion | 26 | 9 | 40 | |
5 | FC Basel | 26 | 5 | 40 | |
6 | BSC Young Boys | 26 | 0 | 36 | |
7 | FC Luzern | 26 | 3 | 33 | |
8 | FC Zürich | 26 | -11 | 31 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 26 | -3 | 30 | |
10 | Servette FC | 26 | -7 | 28 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 26 | -13 | 21 | |
12 | FC Winterthur | 25 | -43 | 14 |
