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«Nicht die Nerven verlieren»
Wo bleiben die versprochenen FCB-Zugänge?

Trotz der schwierigen sportlichen Situation hat der FC Basel in diesem Winter noch nicht aufgerüstet. Dabei wünscht sich Trainer Stephan Lichtsteiner dringend einen neuen Verteidiger.
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Lucas WerderReporter Fussball

Die Uhr tickt. Noch bis Montagabend bleibt den FCB-Verantwortlichen Zeit, um doch noch einen weiteren Winterneuzugang zu präsentieren. Zwar hatte Verwaltungsratspräsident David Degen (42) nach dem 10-Millionen-Verkauf von Jonas Adjetey erklärt, man sei davon überzeugt, dass das Basler Kader «stark genug» sei, um die Situation in der Super League «zu meistern». Gleichzeitig kündigte Degen aber auch an: «Wir werden uns während des noch offenen Transferfensters selbstverständlich intensiv um einen Ersatz für die Innenverteidigung und einen Zuzug für den Sturm bemühen.»

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FCB-Sportchef Daniel Stucki bleibt noch bis Montagabend Zeit, weitere Transfers zu tätigen.
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Doch bislang warten die Basler Fans trotz gefüllter Basler Klubkasse weiter vergeblich auf Verstärkung. «Wir sind dran», verspricht Stephan Lichtsteiner (42). Der neue FCB-Trainer befindet sich mit Sportchef Daniel Stucki (44) im regelmässigen Austausch, was mögliche Neuzugänge betrifft. «Im Moment ist es auf dem Transfermarkt aber nicht so einfach», so Lichtsteiner.

Das Hauptkriterium für einen Transfer: Der Spieler müsse zum FCB passen und unbedingt nach Basel wollen, erklärt Lichtsteiner. «Es muss auch für die Zukunft Sinn machen und nicht irgendein Schnellschuss sein. Es ist wichtig, dass man da die Nerven nicht verliert. Es müssen logische Transfers sein», so der Basler Trainer.

Basel erhöht Omeragic-Angebot

Ein solcher «logischer» Transfer könnte derjenige von Becir Omeragic (24) sein. Bereits vergangene Woche hat der FCB bei dessen Klub Montpellier ein Angebot für den Verteidiger hinterlegt. Gemäss französischen Medien soll es an diesem Dienstag erneut zu Verhandlungen zwischen dem FCB und den Südfranzosen gekommen sein. Neben einer Ablöse von 1,5 Millionen Franken sollen die Basler die Weiterverkaufbeteiligung von 20 auf 30 Prozent erhöht haben. Für Montpellier aber (noch) zu wenig.

Omeragic selbst scheint einem Wechsel nach Basel nicht abgeneigt zu sein. Offenbar hat der ehemalige FCZ-Profi mehrere gut dotierte Angebote aus der MLS ausgeschlagen. Und auch FCB-Trainer Lichtsteiner hätte gegen einen Zuzug in der Abwehr nichts einzuwenden. «Vor allem in der Innenverteidigung sind wir aktuell sehr dünn. Da ist klar, dass man sich als Trainer Verstärkung wünscht», so der Luzerner.

Die muss nicht zwingend über einen Schweizer Pass verfügen, sollte der Omeragic-Deal nicht zustande kommen. Im Vergleich zu den vergangenen Transferperioden haben die Basler noch ungewöhnlich viel Platz auf der Kontingentsliste. Neben einem in der Schweiz ausgebildeten Spieler sind nach den beiden Abgängen von Adjetey und Philip Otele auch noch zwei ausländische Spieler registrierbar. Der Platz ist also kein Problem, viel eher die Zeit.

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