Neben Ardon Jashari
Milan will noch einen Schweizer – von YB

Im Poker um Ardon Jashari ist für die AC Milan und den FC Brügge sehr bald High Noon. Zudem haben die Italiener einen zweiten Schweizer im Visier: Zachary Athekame von YB.
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Alles Kopfsache, sagt Zachary Athekame im Dress der U21-Nati.
Foto: LAURENT GILLIERON
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Alain KunzReporter Fussball

Massimiliano Allegri, der neue Coach der AC Milan, ist daran, sich eine Mannschaft zusammenzustellen, mit der er eine Topchance hat, den Scudetto zu holen. Angeführt wird dieses Kader von Ex-Weltfussballer Luka Modric (39). Der nächste Wunschspieler soll Serbiens Star Dusan Vlahovic (25) von Juve sein.

Dass auch Ardon Jashari (23) eine grosse Rolle spielt, ist hinlänglich bekannt. Es findet ein Tauziehen zwischen Milan und dem FC Brügge statt. Das sich nun zuspitzt. Jashari will unbedingt nach Mailand, stand bei der 1:2-Niederlage seines Klubs bei Mechelen am Freitag nicht im Aufgebot. Und obwohl der Luzerner die Spiele bestreikt, haben ihn die Belgier auf die Champions-League-Liste gesetzt!

Brügge-Pressing mit der Champions-League-Liste

Brügge spielt am 6. und 12. August in der dritten Qualifikationsrunde gegen RB Salzburg. Mit Jashari? Nein. Aber es ist ein klares Zeichen von Brügge an Milan: Entweder ihr zahlt die 40 Millionen Euro, die wir wollen – oder der Junge bleibt bei uns. Gegen seinen Willen! So sieht ein klassischer Poker aus.

Auch auf der Milan-Liste steht neuerdings YB-Rechtsverteidiger Zachary Athekame (20), auf den auch der FC Bologna ein Auge geworfen hat. Auch hier stehen die Chancen gut, dass der Genfer nach Italien wechselt. Allegri will unbedingt den Franko-Ivorer Guéla Doué (22) von Strassburg holen, von dem er ein grosser Fan ist. Das wissen die Elsässer – und fordern 30 Millionen Euro. Milan will maximal 20 zahlen. Die Differenz ist derart gross, dass Milan-Experten die Chance auf einen Deal auf wenige Prozent beziffern.

Athekame-Deal kann sehr schnell über die Bühne gehen

Und da kommt Athekame ins Spiel, der als Alternative zu Doué gilt. Weil der U21-Nationalspieler deutlich weniger kostet, liesse sich der Transfer in einem für beide Klubs interessanten finanziellen Rahmen machen. Sprich: YB verlangt rund 10 Millionen Euro, Milan bietet sieben – man trifft sich bei gut acht, was der Zielsumme der Berner entspricht. Und weil Athekame bereits Ja zur AC gesagt hat, könnte der Deal schnell durch sein. 

Dieser hätte weitere Folgen: Lewin Blum (24), der letzte Saison das Rennen um die Nummer eins rechts hinten gegen Athekame verloren hat, könnte plötzlich wieder Stammspieler werden. Und von der Streichliste genommen werden. In Winterthur war er jedenfalls im Gegensatz zum Spiel gegen Servette wieder im Aufgebot. Und Athekame Ersatz …

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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