VA Yakin über möglichen Nationenentscheid von Dalipi
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Yakin über Dalipi:«Nicht fair, ihn mitzunehmen und nur eine Minute spielen zu lassen»

Wieder Ohrfeige für den SFV
Das nächste Top-Talent entscheidet sich gegen die Nati

Die Entscheidung ist gefallen: Das YB-Juwel Lutfi Dalipi in Diensten von Vaduz wird künftig nicht für die Schweiz auflaufen. Der SFV verliert damit das nächste vielversprechende Talent, das in der Schweiz ausgebildet wurde.
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Die Entscheidung um Toptalent Lutfi Dalipi ist gefallen.
Foto: Sven Thomann

Der Hype um Lutfi Dalipi (20) scheint grenzenlos. In der Super League sorgt er bei Aufsteiger Vaduz für Furore, Topklubs aus ganz Europa beobachten ihn intensiv – darunter Kaliber wie Stuttgart, Hoffenheim, Frankfurt oder Salzburg. Schon jetzt soll bei Interessenten die Bereitschaft vorhanden sein, Ablösesummen im zweistelligen Millionenbereich zu bezahlen.

Bevor es um seine Zukunft im Klubfussball geht, steht für den 20-Jährigen aus der Region Gruyère allerdings eine andere Weichenstellung an: die Nati-Entscheidung. Neben der Schweiz könnte Dalipi auch für Portugal, Albanien oder den Kosovo spielen. Vor allem die beiden Balkanverbände baggern intensiv am jungen Ausnahmetalent. Am vergangenen Samstag soll es in Zürich zu einem Treffen mit Vertretern des albanischen Verbands gekommen sein.

VA Lutfi Dalipi Lieblingsspieler
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12 Länder, 12 Spieler:Vaduz-Profi Lutfi Dalipi wählt seine Favoriten

Versprechen an den Grossvater

Laut Blick-Informationen hat Dalipi nun einen ersten Grundsatzentscheid gefällt: Die Schweiz wird es nicht. Sein Name fehlt am Donnerstagvormittag auch im Aufgebot von Nationaltrainer Murat Yakin: «Ein junger, interessanter Spieler, der mit seinen Statistiken auf sich aufmerksam gemacht hat. Solange mir aber im zentralen Mittelfeld so viele Spieler zur Verfügung stehen, wird es schwierig, in dieses Kader reinzukommen.»

Dieser Konkurrenzsituation scheint sich Dalipi auch bewusst zu sein. Ein Aufgebot der U21-Nati für die anstehenden Länderspiele lehnte Dalipi zudem ab. Begründung: Er will keinem anderen Spieler den Platz blockieren, wenn die Entscheidung gefällt ist. Dalipi soll seinem Grossvater versprochen haben, künftig für Albanien oder den Kosovo aufzulaufen. Der definitive Entscheid wird in den kommenden Wochen erwartet.

Damit verliert der Schweizerische Fussballverband nach Leon Avdullahu, Albian Hajdari und Alessandro Romano innert eineinhalb Jahren ein weiteres vielversprechendes Talent, das in der Schweiz ausgebildet wurde. Yakin dazu: «Für welche Nation er sich entscheidet, können wir nicht beeinflussen. Wir halten an unserer Strategie fest. Ein Aufgebot muss sportlich Sinn machen. Wir können nicht jeden Doppelbürger aufbieten und ihm ein paar Einsatzminuten geben, damit er für uns festgespielt ist. Es muss gegenüber den Spielern, die schon länger dabei sind, fair bleiben.»

Klappt der YB-Plan?

Dass es im Januar-Transferfenster parallel zum Verbandswechsel auch gleich zu einem Klubtransfer kommt, gilt derweil als unwahrscheinlich. So oder so haben die Young Boys als Stammklub ein gewichtiges Wort mitzureden, wo Dalipi noch einen langfristigen Vertrag bis Juni 2030 besitzt. Der Plan von YB scheint klar: Dalipi soll dereinst Alvyn Sanches ersetzen. Ob dieser Plan aufgeht, wenn der Youngster weiterhin mit solchen Skorerwerten brilliert, werden die kommenden Monate zeigen.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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