«Beobachten ihn seit zwei Jahren»
Vaduz-Sportchef verrät Details zum Deal von Shootingstar Dalipi

Auch am Samstag werden alle Augen auf Vaduz-Zauberer Lutfi Dalipi liegen. Sportchef Franz Burgmeier sagt, wie der Leihwechsel abgelaufen ist. Und er sieht in Sachen Verletzungssorgen Licht am Ende des Tunnels. Hier kommt das Vaduz-Inside.
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Auf Shaqs Spuren: Lutfi Dalipi hat in zehn Spielen schon neun Assists auf dem Konto.
Foto: Sven Thomann
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Zehn Spiele, neun Assists! Der Super-League-Rekord von Xherdan Shaqiri aus der Meistersaison ist in akuter Gefahr. 21 Vorlagen gab der FCB-Star damals, Dalipi traut sich zu diesen Rekord zu knacken: «Ich hoffe, dass ich es schaffe. Auch weil ich es bevorzuge, einen Mitspieler schön in Szene zu setzen, als ein simples Tor zu erzielen.» Dass der Mann, der Lücken sieht, wo gar keine sind, im Ländle spielt, hat mit der Hartnächkigkeit von Sportchef Franz Burgmeier zu tun: «Wir beobachten ihn schon lange, er ist seit zwei Jahren in unseren Köpfen drin. Damals spielte er noch in der Promotion League. Seither sind wir im regelmässigen Austausch mit YB.» Details zu Vertragsinhalten verrät der Sportchef zwar nicht, aber man habe sich über eine Leihgebühr geeinigt. Dalipi ist nicht der erste YB-Spieler, der leihweise in den Rheinpark wechselt. Théo Golliard (Winterthur), Joel Schmid (Köln), Ryan Fosso (Standard Lüttich) und Linus Obexer (Aarau) haben den selben Weg genommen.

Die grosse Frage

Wann gibt Lado Akhalaia (24) sein Vaduz-Debüt? Im Sommer wechselt der Moldauer ablösefrei aus Fürth ins Ländle, wegen einer Schulterverletzung aber wartet der Stürmer noch immer auf seinen ersten Einsatz im FCV-Dress. Coach Marc Schneider hält viel vom 190-Zentimeter-Turm, ein Einsatz gegen Servette aber kommt noch zu früh: «Wenn alles gut läuft, ist er gegen GC dabei.»

Gesagt ist gesagt

«Die Charmilles hatte Charme!» Das Stade des Charmilles war von 1930 bis 2002 die Heimat des Servette FC, 2011 wurde das Stadion abgerissen. Marc Schneider, der das Stadion noch aus FCZ-Zeiten kennt, findets schade. «In einem solch engen Stadion zu spielen, war grossartig.» Seit Sommer 2003 kickt Servette im «Stade de la Praille» oder eben «Stade de Genève», was im Vergleich zur Charmilles einem seelenlosen Protz-Bau gleicht. Schneider aber findets schön: «Architektonisch ist das Stadion eines der schönsten der Schweiz.»

Die Blick-Prognose

Auf dem Papier ists eine klare Sache: Servette holte in diesem Sommer Matthias Lambourde für 2,3 Millionen aus Verona und David Datro Fofana für 2,5 Millionen von Chelsea, Vaduz bediente sich bei der zweiten Mannschaft von Greuther Fürth. Dass die Ländle-Kicker sich von viel Kohle aber nicht beeindrucken lassen, haben sie sowohl auswärts in Lugano (1:2) als auch in Bern (2:4) gezeigt. Für Punkte aber hats trotz guten Auftritten nicht gereicht. Viel spricht dafür, dass man auch aus Genf nichts mitnehmen wird, zumal die Gourvennec-Elf sich nach schwachem Saisonstart gefangen hat.

Mögliche Aufstellung

Schaffran; Hasler, Lang, Berisha, Schwizer; Stark; Mack, Cabrera; Cocic; Dalipi, Monsberger.

Wer fehlt?

Simani (gesperrt). Seiler, Neelakandan, Sorgic (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach zehn Runden:

  1. Dalipi 4,7
  2. Cabrera 4,3
  3. Monsberger 4,2
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Der Schiedsrichter

Luca Cibelli leitet die Partie. VAR ist Luca Piccolo.

Der Gegner

Kingstone Mutandwa hat in den letzten vier Ligaspielen immer getroffen. Servette braucht zudem wenig Ballbesitz, um gefährlich zu werden: Drei ihrer vier Saisonsiege holten die Genfer mit höchstens 40 Prozent – sie können auch aus einer abwartenden Rolle zuschlagen. Hier gehts zum Servette-Inside.

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11.

Runde

  • Sa., Servette – Vaduz, 18 Uhr
  • Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
  • Sa., YB – St. Gallen, 20.30 Uhr
  • So., Thun – Lugano, 14 Uhr
  • So., Basel – GC, 16.30 Uhr
  • So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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