Die News der Woche
Zehn Spiele, neun Assists! Der Super-League-Rekord von Xherdan Shaqiri aus der Meistersaison ist in akuter Gefahr. 21 Vorlagen gab der FCB-Star damals, Dalipi traut sich zu diesen Rekord zu knacken: «Ich hoffe, dass ich es schaffe. Auch weil ich es bevorzuge, einen Mitspieler schön in Szene zu setzen, als ein simples Tor zu erzielen.» Dass der Mann, der Lücken sieht, wo gar keine sind, im Ländle spielt, hat mit der Hartnächkigkeit von Sportchef Franz Burgmeier zu tun: «Wir beobachten ihn schon lange, er ist seit zwei Jahren in unseren Köpfen drin. Damals spielte er noch in der Promotion League. Seither sind wir im regelmässigen Austausch mit YB.» Details zu Vertragsinhalten verrät der Sportchef zwar nicht, aber man habe sich über eine Leihgebühr geeinigt. Dalipi ist nicht der erste YB-Spieler, der leihweise in den Rheinpark wechselt. Théo Golliard (Winterthur), Joel Schmid (Köln), Ryan Fosso (Standard Lüttich) und Linus Obexer (Aarau) haben den selben Weg genommen.
Die grosse Frage
Wann gibt Lado Akhalaia (24) sein Vaduz-Debüt? Im Sommer wechselt der Moldauer ablösefrei aus Fürth ins Ländle, wegen einer Schulterverletzung aber wartet der Stürmer noch immer auf seinen ersten Einsatz im FCV-Dress. Coach Marc Schneider hält viel vom 190-Zentimeter-Turm, ein Einsatz gegen Servette aber kommt noch zu früh: «Wenn alles gut läuft, ist er gegen GC dabei.»
Gesagt ist gesagt
«Die Charmilles hatte Charme!» Das Stade des Charmilles war von 1930 bis 2002 die Heimat des Servette FC, 2011 wurde das Stadion abgerissen. Marc Schneider, der das Stadion noch aus FCZ-Zeiten kennt, findets schade. «In einem solch engen Stadion zu spielen, war grossartig.» Seit Sommer 2003 kickt Servette im «Stade de la Praille» oder eben «Stade de Genève», was im Vergleich zur Charmilles einem seelenlosen Protz-Bau gleicht. Schneider aber findets schön: «Architektonisch ist das Stadion eines der schönsten der Schweiz.»
Die Blick-Prognose
Auf dem Papier ists eine klare Sache: Servette holte in diesem Sommer Matthias Lambourde für 2,3 Millionen aus Verona und David Datro Fofana für 2,5 Millionen von Chelsea, Vaduz bediente sich bei der zweiten Mannschaft von Greuther Fürth. Dass die Ländle-Kicker sich von viel Kohle aber nicht beeindrucken lassen, haben sie sowohl auswärts in Lugano (1:2) als auch in Bern (2:4) gezeigt. Für Punkte aber hats trotz guten Auftritten nicht gereicht. Viel spricht dafür, dass man auch aus Genf nichts mitnehmen wird, zumal die Gourvennec-Elf sich nach schwachem Saisonstart gefangen hat.
Mögliche Aufstellung
Schaffran; Hasler, Lang, Berisha, Schwizer; Stark; Mack, Cabrera; Cocic; Dalipi, Monsberger.
Wer fehlt?
Simani (gesperrt). Seiler, Neelakandan, Sorgic (alle verletzt).
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach zehn Runden:
- Dalipi 4,7
- Cabrera 4,3
- Monsberger 4,2
Der Schiedsrichter
Luca Cibelli leitet die Partie. VAR ist Luca Piccolo.
Der Gegner
Kingstone Mutandwa hat in den letzten vier Ligaspielen immer getroffen. Servette braucht zudem wenig Ballbesitz, um gefährlich zu werden: Drei ihrer vier Saisonsiege holten die Genfer mit höchstens 40 Prozent – sie können auch aus einer abwartenden Rolle zuschlagen. Hier gehts zum Servette-Inside.
Runde
- Sa., Servette – Vaduz, 18 Uhr
- Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
- Sa., YB – St. Gallen, 20.30 Uhr
- So., Thun – Lugano, 14 Uhr
- So., Basel – GC, 16.30 Uhr
- So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 10 | 24 | 28 | |
2 | BSC Young Boys | 10 | 15 | 22 | |
3 | FC Sion | 10 | 6 | 19 | |
4 | FC St. Gallen | 10 | -2 | 16 | |
5 | FC Zürich | 10 | -4 | 14 | |
6 | Servette FC | 10 | 1 | 13 | |
7 | FC Basel | 10 | -3 | 13 | |
8 | FC Luzern | 10 | -5 | 12 | |
9 | FC Thun | 10 | -10 | 10 | |
10 | FC Vaduz | 10 | 0 | 9 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 10 | -13 | 8 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 10 | -9 | 6 |