Er war Kopf der Neuausrichtung
FC Luzern trennt sich von seinem CEO

Knall beim FC Luzern. CEO Simon Laager ist zehn Monate nach seinem Amtsantritt bereits wieder weg. Noch im Dezember sprach er von einer grossen Chance.
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Ist nicht länger Luzerns CEO: Simon Laager.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der FC Luzern und CEO Simon Laager trennen sich
  • Laager war erst seit Dezember 2024 als CEO im Amt
  • Fragen bleiben direkt nach Entscheid offen

Simon Laager war der Kopf der neuen Ausrichtung beim FC Luzern. Für diese Aufgabe trat er am 1. Dezember 2024 die Stelle als CEO beim Super-League-Klub an. Zuvor führte er erfolgreich die SCL Tigers im Eishockey.

Knapp zehn Monate nach seinem Antritt folgt der Knall beim FCL. Laager ist schon wieder weg. Er verantwortete nach seinem Start zum Ende des letzten Jahres gleich vier Geschäftsbereiche: «Business Development», «Verkauf & Marketing», «Medien & Kommunikation», «Betrieb». Zusammen mit Sportchef Remo Meyer bildete er die Geschäftsleitung, die der FCL «verschlankt» hatte.

Die Begrüdung bleibt kurz

Viel Verantwortung also für Laager. Fand man nun keine Lösung, wie die Bereiche unter Laager neu zu strukturieren sind? War es zu viel unter einem Dach?

Oder sorgten wirtschaftliche Faktoren für die Trennung? Der FCL wollte auf Blick-Anfrage aktuell keine Stellung zu solchen anschliessenden Fragen nehmen. Es bleibt bei der kurzen Begründung in der Medienmitteilung: «Unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Organisationsstruktur.» Die Trennung sei einvernehmlich passiert, heisst es. Die Nachfolge wird noch geregelt.

Beginnt Hinterfragen von Neuem?

FCL-Interimsprädient Josef Bieri fand lobende Worte: «Er hat in einer anspruchsvollen Phase wichtige Weichen gestellt», heisst es unter anderem. Laager meint: «Es war mir eine Ehre, den FCL in einer wichtigen Phase zu führen und ich bin froh, dass wir gemeinsam als Team in dieser herausfordernden Zeit auch wichtige zukunftsgerichtete Grundlagen und Massnahmen umsetzen konnten.»

Klar ist: Laager kam letztes Jahr nicht zuletzt deshalb, weil der FCL nach einem 2,5-Millionen-Verlust trotz grosser Einnahmen durch den Verkauf von Ardon Jashari neue Massnahmen ergriff. «Wir können uns im grossen Stil hinterfragen, diese Chance kommt vielleicht alle zehn oder zwanzig Jahre in einer Sportorganisation», sagte Laager der «Luzerner Zeitung». Muss Luzern nun alles wieder von neuem hinterfragen?

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