Zahlen aus der Zentralschweiz
FCL weist Millionenverlust aus und präsentiert neuen CEO

Der FC Luzern schreibt einen Verlust von 2,5 Millionen Franken. Zudem präsentieren die Zentralschweizer einen neuen CEO.
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Neuer FCL-CEO: Simon Laager.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Marco MäderLeiter Sport-Desk

Der FC Luzern schreibt Rote Zahlen, das gibt der Klub in einer Mitteilung bekannt. Die Zentralschweizer werden «einen Verlust von rund 2,5 Millionen Franken ausweisen», heisst es. Dies, obwohl Ardon Jashari im Sommer für sechs Millionen Franken zu Brügge gewechselt ist. «Es versteht sich von selbst, dass wir uns eine deutlich vorteilhaftere Jahresrechnung 2024/2025 zum Ziel gesetzt haben», schreibt der Klub. Man habe deswegen Massnahmen beschlossen und diese teilweise auch bereits umgesetzt. Am 21. November an der GV der FC Luzern-Innerschweiz AG sollen diese dann präsentiert werden. 

News gibts derweil zur Führung beim FCL: Ab 1. Dezember wird Simon Laager als neuer CEO fungieren. Laager war Geschäftsführer bei den SCL Tigers, zudem hat er 2015 die Sportvermarktungsagentur FairMatch gegründet. Von 2008 bis 2015 war der 42-jährige Betriebsökonom für die IMS Sport AG tätig. «Simon Laager hat unsere Aufmerksamkeit vor allem dadurch geweckt, dass er in Langnau einen konsequenten Vermarktungsansatz verfolgte, die regionale Identität des Klubs stark gewichtete und wesentlich zu positiven finanziellen Jahresabschlüssen beitrug», sagt Verwaltungsrat Laurent Prince.

Präsident-Suche geht weiter

Nach dem Rücktritt von Stefan Wolf per Ende 2024 wird dessen Doppelmandat (VR-Präsident und CEO) künftig von zwei Personen ausgeübt. Die Suche nach einem neuen Präsidenten ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Josef Bieri wird sich an der GV deshalb zur Wahl als Interimspräsident stellen. 

Simon Meier, der seit drei Monaten interimistisch als CEO tätig ist, wird wie geplant per 1. Dezember die operative Gesamtleitung des FC Luzern abgeben.

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