Transferzeugnis FC Luzern
Warum Sportchef Meyer ein Coup gelang und was ganz bitter ist

Mit der Verpflichtung von Matteo Di Giusto ist FCL-Sportchef Remo Meyer ein Volltreffer geglückt. Die Verpflichtung des Spielmachers überstrahlt vieles in der Zentralschweiz. Die FCL-Transferbilanz nach Schliessung des Transferfensters.
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Darum gehts

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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef
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Matteo Di Giusto (24) ist einer der Toptransfers der Liga in diesem Sommer.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Der Königstransfer

Er ist bislang einer der Königstransfers der ganzen Liga: Matteo Di Giusto (25). Die Luzerner sicherten sich die Dienste des Spielmachers vom FC Winterthur, obwohl auch andere Klubs am ehemaligen Schweizer U21-Internationalen dran waren, unter anderen der FC St. Gallen. Doch Di Giusto entschied sich auch wegen Trainer Mario Frick (51) für die Zentralschweiz – und hat bislang voll eingeschlagen. Sechs Skorerpunkte in sechs Pflichtspielen lautet seine Zwischenbilanz.

Der schmerzhafteste Abgang

Im Sommer verliess Nicky Beloko (25) den FCL nach drei Jahren ablösefrei in Richtung der amerikanischen MLS, obwohl der FCL und Trainer Frick den Mittelfeld-Puncher gerne behalten hätte. Nur wenige Wochen später taucht Beloko wieder in der Super League auf – aber im Dress von Lausanne. Bitter, bitter für die Luzerner, in deren Umfeld einige vor noch nicht allzu langer Zeit im ehemaligen U21-Internationalen ähnlich viel Potenzial wie bei Ardon Jashari (23) gesehen hatten.

Der Ladenhüter

Einen solchen haben die Luzerner nicht, denn aufgrund des schmalen Kaders ist der FCL auf praktisch alle Spieler angewiesen. Mit Jesper Löfgren (28) und Lars Villiger (22) fallen noch zwei potenzielle Stammspieler längerfristig aus. Neuzugang Demir Xhemalija (19) kommt bislang erst in der Promotion League zum Einsatz.

Die ungelöste Frage

Mit dem von Inter ausgeliehenen Aleksandar Stankovic (20) war Remo Meyer (44) vor einem Jahr ein Coup gelungen, zumal der FCL am eleganten Spielmacher auch noch einen siebenstelligen Betrag verdiente. Nur sportlich konnte der Serbe nicht adäquat ersetzt werden, so dass Mario Frick sein System umgestellt hat. Neben dem Eigengewächs Tyson Owusu (22), spielt Taisei Abe (21) im defensiven Mittelfeld, der aus der zweiten japanischen Liga kam. Ob das reicht, damit der FCL ähnlich positiv überrascht wie in der letzten Saison?

Die Sportchef-Note: 5

Trotz einiger Millionenverkäufe in den letzten Jahren kann der Sportchef nicht mit der ganz grossen Kelle anrühren, weswegen unter anderen Donat Rrudhani (26) nicht fest verpflichtet worden ist – und jetzt bei Sion spielt. Mit der Verpflichtung Di Giustos hat Meyer für ein Statement gesorgt, auch die Verpflichtung von Adrian Bajrami (23) macht Sinn. Und die Abgänge von Sascha Britschgi (18), Teddy Okou (27) und vor allem Thibault Klidjé (24) spülten neben dem Stankovic-Deal auch noch den einen oder anderen Franken in die Kasse.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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