So reagiert Forte auf die Job-Frage
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Winti hat nur zwei Punkte:So reagiert Forte auf die Job-Frage

Möglicher Nachfolger auf Tribüne
Machen Sie sich Sorgen um Ihren Job, Herr Forte?

Acht Spiele, zwei Punkte: Der FCW taumelt Richtung Challenge League. Ob Coach Uli Forte Angst um seinen Job hat. Und welcher möglicher Nachfolger auf der Tribüne gesichtet wurde.
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Bloss zwei Punkte in acht Spielen: Uli Forte taumelt mit Winti Richtung Challenge League.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Uli Forte unter Druck: Winterthur mit schlechter Bilanz in der Super League
  • Trainer Forte bleibt trotz Kritik zuversichtlich für Leistungssteigerung des Teams
  • Winterthur kassierte vier Gegentore in nur 13 Minuten gegen Lugano
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Stefan KreisReporter Fussball

Uli Forte weiss, wie der Hase läuft. Zu lang ist der Trainer schon im Geschäft, zu gut kennt er die Mechanismen. Nati-Pausen sind und waren schon immer eine Möglichkeit, um neue Impulse zu setzen. Eine solche steht bevor. Und Uli Forte geht mit einer miserablen Bilanz von bloss zwei Punkten in acht Spielen in die Pause. 

Darum die Frage: Machen Sie sich Sorgen um Ihren Job, Herr Forte? «Nein, nicht unbedingt», antwortet der Winti-Trainer. «Ihr Journalisten wart die Ersten, die Winterthur schon vor der Saison abgeschrieben habt. Wir kämpfen dagegen an, wehren uns. Wir wollen wie in der letzten Saison Fahrt aufnehmen. Und wir wollen einen neuen Anlauf nehmen, um den ersten Sieg zu feiern.»

In der letzten Saison gelang Forte ein Wunder, als er in den letzten neun Runden zwölf Punkte auf Yverdon gutmachte. Ob selbiges auch in dieser Saison gelingen wird, ist aber zu bezweifeln. Zu inferior präsentiert sich die Abwehr.

Sinnbild ist das Spiel gegen Lugano. Winti erzielt 20 Sekunden nach der Pause dank Hunzikers Traumtor das 2:0, der Gegner scheint erledigt, die Forte-Elf auf Siegeskurs, Lugano-Coach Mattia Croci-Torti an der Seitenlinie zur Salzsäule erstarrt. 

Traumtore auf beiden Seiten – die Highlights jetzt im Video
3:47
Lugano-Sieg in Winterthur:Traumtore auf beiden Seiten – die Highlights im Video

Ein Gegentor und alles bricht auseinander

Dann aber reicht ein Gegentor und das ganze Winterthurer Kartenhaus bricht zusammen. Vier Treffer in bloss 13 Minuten. Forte muss sich grundsätzliche Gedanken über das Abwehrverhalten seiner Mannschaft machen. Gegen Lugano probierts der Coach in einem klassischen 4-4-2-System. Ordnung aber kommt damit keine rein. Im Gegenteil, schon in der ersten Halbzeit wirkt die Winti-Defensive indisponiert. Nur weil Goalie Kapino insgesamt zehn Paraden zeigt, kassiert der FCW bloss vier Gegentore. 

Dass Lugano mit Mattia Zanotti einen Spieler einwechseln kann, der teurer ist als das komplette Winti-Kader, ist zwar Fakt. Kaufen kann sich Forte dafür nichts. Ausser vielleicht eine Galgenfrist, weil die Verantwortlichen beim FCW wissen, dass der Trainer mit begrenzten Mitteln arbeiten muss. 

Zudem wäre eine vorzeitige Trennung von Forte mit Kosten verbunden. Noch hat der Zürcher einen Vertrag bis Juni 2026. Sollte Winti trotzdem die Reissleine ziehen, wäre Ex-Yverdon-Coach Alessandro Mangiarratti ein möglicher Kandidat. 

Der sass am Sonntag auf der Haupttribüne der Schützenwiese. 

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
FC Zürich
FC Zürich
28
-15
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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