Rahmen verteidigt Familie Keller nach Fanbanner
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«Das ist nicht fair»:Rahmen verteidigt Familie Keller nach Fanbanner

«Man muss froh sein um diese Familie»
Rahmen verteidigt Winti-Klubführung nach Fan-Botschaft

Der FC Winterthur steigt aus der Super League ab. Doch statt Wut und Resignation dominieren auf der Schützenwiese Zusammenhalt, Emotionen – und eine klare Botschaft der Fans an die Klubführung.
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Patrick Rahmen sieht eine Zukunft für den FC Winterthur.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der FC Winterthur feiert trotz Abstieg auf der Schützenwiese gemeinsam weiter
  • Fans kritisieren Budgetkürzung um ein Drittel mit Banner im Stadion
  • Trainer Rahmen nimmt FCW-Führung in Schutz
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der FC Winterthur zeigt selbst im traurigsten Moment, wie speziell dieser Klub ist. Trotz Abstieg wird nach Schlusspfiff gemeinsam gefeiert. Noch lange bleiben die Menschen auf der Schützenwiese – nicht nur wegen der ausnahmsweise gratis ausgeschenkten Getränke in der Liberobar, sondern weil genau das zum FCW gehört.

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Von Frust oder Aggression keine Spur. Stattdessen rückt man zusammen. Um den Klub und dessen Kultur muss man sich so schnell keine Sorgen machen. Und doch sorgt eine Botschaft in der Kurve für Gesprächsstoff: «Budgetchürzig ohni Plan endet im Tabellekeller. Mir wennd nid nomal 37 Jahr warte», steht auf einem Banner geschrieben.

Rahmen schützt Familie Keller

Was die Fans damit meinen? Der Klub macht keine Geheimnisse, dass er sein Budget, das für Super-League-Verhältnisse schon sehr klein war, noch einmal um rund einen Drittel kürzen muss. 

Trainer Patrick Rahmen (57) nimmt den Seitenhieb der Kurve gegen Präsident Mike Keller und Sportchef Oliver Kaiser zur Kenntnis. «In der Challenge League sind die Einnahmen kleiner. Da muss man akzeptieren, dass das Budget gekürzt wird», sagt er. Umso wichtiger sei es nun, die vorhandenen Ressourcen gezielt einzusetzen und gleichzeitig zusätzliche Einnahmequellen zu erschliessen, um finanziell wieder mehr Spielraum zu gewinnen.

«Die Enttäuschung überwiegt»

Gleichzeitig stellt sich der Basler schützend vor seine Vorgesetzten – insbesondere vor die Familie Keller. «Man muss froh sein, dass es in Winterthur eine Familie gibt, die Jahr für Jahr investiert und diesen Verein langfristig unterstützt. Es ist immer einfach, diejenigen verantwortlich zu machen, die ohnehin schon sehr viel geben.»

Und genau das werde die Familie Keller auch in der Challenge League weiter tun. Ob Rahmen bereits vom direkten Wiederaufstieg träumt? «Im Moment ist das noch weit weg. Die Enttäuschung überwiegt. Aber wir müssen wieder aufstehen», sagt er. «Wir haben in den letzten Wochen bereits zweigleisig geplant. Jetzt geht es darum, Klarheit für die Zukunft zu schaffen, damit wir zum Saisonstart bereit sind.»

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FC St. Gallen
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FC Lugano
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FC Sion
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23
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FC Basel
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BSC Young Boys
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