«Wir trainieren unser Spiel bis ins Detail»
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Bertone erklärt Thuner Erfolg:«Wir trainieren unser Spiel bis ins Detail»

Lustrinelli und Thun haben eine Hand am Meisterpokal
«Einer der schönsten Siege in meinen vier Jahren»

Nach zwei Niederlagen in Folge lässt Thun dem Noch-Meister aus Basel keine Chance. Nach dem 3:1-Erfolg fehlt noch ein Sieg zum Titel. Trainer Mauro Lustrinelli platzt fast vor Stolz.
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Für Mauro Lustrinelli ist der Heimsieg gegen Basel ein ganz besonderer.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thun besiegt den FCB 3:1, Heule erzielt erstes Super-League-Tor
  • Heule glänzt auch mit der Vorlage zum dritten Treffer
  • Thun hat fünf Meisterbälle, Entscheidung gegen Lugano am 25. April
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Lucas WerderReporter Fussball

Zaubern kann Valmir Matoshi (24) nach seiner Einwechslung gegen den FCB (3:1) zwar nicht mehr. Dafür hat der Mittelfeldspieler am Samstagabend seine Hellseherqualitäten unter Beweis gestellt. «Toshi hat mir schon vor fünf Wochen gesagt, dass ich gegen Basel einen reinhauen werde», verrät Michael Heule, der Thuner Torschütze zum 2:0.

Ausgerechnet gegen den Noch-Meister erzielt der Linksverteidiger sein allererstes Super-League-Tor. Fast noch spektakulärer als sein Treffer zum 2:0 ist aber Heules Vorlage zum dritten Thuner Treffer. Tief in der eigenen Platzhälfte zündet der Ostschweizer den Turbo, lässt den verzweifelten Omeragic einfach stehen und bedient Torschütze Rastoder. Heule: «Ich habe einfach mal probiert, den Ball vorbeizulegen und anzuziehen. Das hat ganz gut geklappt.»

«Man kann nicht immer gewinnen, aber ...»

Doch nicht nur für den Abwehrspieler ist es ein besonderer Abend. «Das war einer der schönsten Siege in meinen vier Jahren in Thun», sagt Mauro Lustrinelli (50) nach dem Sieg gegen den FCB. Doch wie erklärt sich der Thun-Trainer, dass seine Mannschaft nach zuletzt zwei Niederlagen derart eindrücklich zurückschlägt?

«Man kann nicht immer gewinnen. Aber man kann immer eine Winner-Mentalität haben», erklärt Lustrinelli. Daran habe er mit seinem Team in den vergangenen Wochen gearbeitet. «Heute haben wir mit Herz gespielt. Ich bin unglaublich stolz auf das, was die Mannschaft gezeigt hat», so der Thun-Coach.

Bertone bleibt cool – trotz Titel vor Augen

Auch Leonardo Bertone (32) ist mehr als zufrieden mit dem Auftritt des Aufsteigers. «Wir haben wieder unser Spiel und unsere Energie auf den Platz gebracht. Wenn wir das machen, können wir jeden Match gewinnen», sagt der Mittelfeldspieler. Dass die Partie gegen Basel aufgrund eines Feuers in der FCB-Garderobe um eine Woche verschoben werden musste, sei nicht unbedingt ein Nachteil gewesen. Bertone: «Wir konnten uns noch einmal etwas besser regenerieren und unsere Spielidee noch mehr trainieren.»

Von einem besonderen Spiel will der Thuner Vizecaptain aber nichts wissen. «Ein Sieg wie jeder andere», findet Bertone. Trotzdem haben die Berner Oberländer nach dem Erfolg gegen den FCB nun fünf Meisterbälle vor den Füssen. Schon am nächsten Samstag kann man zu Hause gegen Lugano alles klarmachen. «Wir denken noch nicht daran, was passieren kann. Aber wenn wir die drei Punkte holen, haben wir den Titel im Sack», so Bertone.

Das weiss auch Teamkollege Heule. Den Auftritt gegen den FCB will er darum noch nicht als Meisterstück bezeichnen. «Das kommt erst nächste Woche», kündigt der Premierentorschütze an.

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