Darum gehts
- FC Basel verliert 1:3 gegen Thun in der Stockhorn Arena
- Trainer Lichtsteiner kritisiert «billige» Gegentore und defensive Schwächen
- FCB braucht vier Punkte in fünf Spielen für Platz drei
Noch keine Sekunde ist in der Stockhorn Arena gespielt, als die TV-Kameras das erste Mal den gesperrten Stephan Lichtsteiner einfangen. Im Berner Oberland hat der FCB-Trainer auf der Tribüne neben David Degen und Daniel Stucki Platz genommen. Und während Verwaltungsratspräsident und Sportchef nach einer halben Stunde den ersten Basler Gegentreffer intensiv diskutieren, bleibt Lichtsteiner für seine Verhältnisse einigermassen gelassen.
Nach dem dritten Thuner Tor wirkt dann aber auch der Basler Coach sichtlich bedient, als er sich hinter vorgehaltener Hand mit Stucki unterhält. «Es gab viele kleine Fehler in unserem Spiel. Klar, dass man das dann zusammen bespricht», erklärt Lichtsteiner nach der Partie. Er habe auch auf der Tribüne mit seinem Team mitgelitten. «Auch wenn ich keinen Einfluss nehmen konnte. Aber vieles haben wir vorher schon abgesprochen.»
Dazu dürfte auch gehört haben, dass die Basler mit dem Plan ins Spiel gegangen sind, gegen den Leader ihren gewohnten Ballbesitz-Fussball durchzuziehen. Doch genau so läuft der FCB den konterstarken Thunern zweimal ins offene Messer. «Wir sind in der Vorwärtsbewegung und verlieren dann den Ball. Wir wissen, dass wir mit unserer Spielweise anfällig sind. Aber das müssen wir einfach besser verteidigen», findet Lichtsteiner. Vor allem das zweite und dritte Gegentor stuft der Luzerner als «zu billig» ein. «Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, um den Fussball so umzusetzen, den wir uns vorstellen.»
«Wir sind der FCB»
Doch warum verzichtet der FCB darauf, sich gegen schnellen Berner Oberländer einfach hinten reinzustellen und abzuwarten? Schliesslich muss auch Flavius Daniliuc zugeben: «Bei jedem Ballverlust wird es gefährlich. Das ist ihr Spiel und ein Grund, warum sie Meister werden.» Eine ähnliche Taktik zu wählen, würde daran nicht viel ändern, glaubt der Verteidiger. Daniliuc: «Das war einfach nicht gut genug, um hier standhalten zu können.»
Auch Dominik Schmid ist der Meinung, dass sein Team auf dem Thuner Kunstrasen einiges hätte besser machen können. «Wir haben auf den letzten 30 Metern zu viele Bälle abgegeben», findet der Linksverteidiger. Doch auch Schmid hält nicht viel davon, sich dem Gegner anzupassen. «Wir sind der FCB und ziehen unser Spiel durch. Das machen wir immer so», sagt der Vize-Captain.
Doch mit dieser Philosophie drohen die Basler nach der zehnten Saisonpleite den Anschluss an die europäischen Plätze zu verlieren. In den verbleibenden fünf Partien muss der FCB nun vier Punkte auf Lugano und Platz drei wettmachen.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 33 | 38 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 33 | 24 | 60 | |
3 | FC Lugano | 33 | 12 | 57 | |
4 | FC Basel | 33 | 6 | 53 | |
5 | FC Sion | 33 | 16 | 52 | |
6 | BSC Young Boys | 33 | 5 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 33 | 3 | 40 | |
2 | Servette FC | 33 | 0 | 40 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 33 | -10 | 39 | |
4 | FC Zürich | 33 | -18 | 34 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 33 | -25 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 33 | -51 | 19 |

