Lugano erlebt Traumstart
«Wenn es uns jetzt nicht gut geht, wann dann?»

Vor einem Jahr herrschte beim FC Lugano nach fünf Spielen Alarmstimmung. Heute sieht die Welt komplett anders aus: Die Tessiner gewinnen alles, das Selbstvertrauen ist da – und Mattia Croci-Torti hat allen Grund zur Freude. Das Lugano-Inside.
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Mattia Croci-Torti hat viele Gründe zum Lachen.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lugano startet mit fünf Siegen in fünf Pflichtspielen in die Saison
  • Elias Pihlström glänzt mit Toren in den letzten zwei Ligaspielen
  • Letzte Saison drei 1:0-Siege Luganos gegen den FCZ
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Lugano präsentiert sich zum Saisonstart in Topform. Die ersten fünf Pflichtspiele haben die Bianconeri allesamt gewonnen. Dabei haben sie auch einen Spieler wiederentdeckt, der zwar bereits seit einem Jahr im Klub ist, aber nun wie ein Neuzugang wirkt: Elias Pihlström. Der Schwede hat in den vergangenen beiden Partien jeweils getroffen.

«Er hat schon vor einem Jahr immer wieder seine Qualitäten angedeutet. Bei solchen Spielern braucht es manchmal Geduld. Er kam aus einer komplett anderen Welt zu uns und unser System war nicht unbedingt auf Flügelspieler wie ihn zugeschnitten. Wir haben ihm aber immer unser Vertrauen geschenkt. Dabei hat auch Alexander Gerndt mit seiner Arbeit in der U21 eine wichtige Rolle gespielt. Und heute verrichtet Elias sogar defensiv eine Arbeit, von der ich vor elf Monaten nur hätte träumen können», sagt Croci-Torti.

Der Lugano-Trainer ist überzeugt: «Im modernen Fussball braucht man Spieler, die mit ihren Eins-gegen-Eins-Aktionen die Zuschauer begeistern können. Elias Pihlström ist genau ein solcher Spieler.»

Die grosse Frage

Setzt Lugano seine 1:0-Serie gegen den FCZ fort? In der vergangenen Saison gewannen die Tessiner alle drei Duelle mit diesem Resultat. Für den FCZ hatten zwei dieser Niederlagen besonders weitreichende Folgen: Nach dem 0:1 in der 9. Runde musste Mitchell van der Gaag seinen Posten räumen, nach dem 0:1 in der 33. Runde wurde Dennis Hediger entlassen. Dass diesmal wieder ein Trainerwechsel folgt, ist allerdings so gut wie ausgeschlossen.

Gesagt ist gesagt

«Fünf Spiele, fünf Siege – wenn es uns jetzt nicht gut geht, wann dann?» Mattia Croci-Torti muss nach dem Hinspielsieg gegen Ruvanik in der Conference-League-Qualifikation nicht lange überlegen, wie es um die Stimmung bei den Tessinern steht. Das Selbstvertrauen ist gross – und das aus gutem Grund. Vor einem Jahr sah die Welt noch ganz anders aus: Damals standen die Bianconeri nach den ersten fünf Pflichtspielen bei vier Niederlagen, einem Remis und einem Torverhältnis von 1:12. Dazu sorgten mehrere wechselwillige Spieler für zusätzliche Unruhe.

Die Blick-Prognose

Croci-Torti wird auch diesmal gezielt und punktuell rotieren. Nachdem er in Europa auf Anto Grgic verzichtet hat, weil dieser gegen GC offenbar nicht mehr konnte, wird dieser mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder ins Zentrum rücken. Gut möglich, dass aber Uran Bislimi zunächst von der Bank kommt und Ahmed Kendouci von Beginn an spielt. 

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Bichsel; Zanotti, Kendouci, Grgic, Pihlström; Dos Santos, Moncada; Behrens.

Wer fehlt?

Alioski, Cassano (beide verletzt), Marques (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 2 Runden:

  1. Zanotti 5,0
  2. Grgic 4,5
  3. Moncada 4,5

Hier gehts zur Übersicht aller Lugano-Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich wird die Partie in der AIL Arena leiten. Aus dem VAR-Raum wird ihn Urs Schnyder unterstützen.

Der Gegner

Beim FC Zürich hat man diese Woche in Ruhe gearbeitet. Marcel Koller lässt sich vor dem Duell in der Sonnenstube aber nicht in die Karten blicken – hier gehts zum FCZ-Inside.

3

Runde

Sa., Lausanne – YB, 18 Uhr
Sa., Servette – GC, 20.30 Uhr
So., Lugano – FCZ, 14 Uhr
So., FCB – Thun, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Luzern, 16.30 Uhr
So., Sion – Vaduz, 16.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
8
6
2
FC Lugano
FC Lugano
2
4
6
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2
2
6
4
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
5
FC Sion
FC Sion
2
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
7
FC Basel
FC Basel
2
0
3
8
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
2
-3
1
10
FC Vaduz
FC Vaduz
2
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
2
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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