Lugano setzt sich am Ende zwar klar durch, muss für die drei Punkte aber deutlich mehr arbeiten, als das Resultat vermuten lässt. Vor allem die erste Halbzeit ist zu wenig. Die Tessiner haben zwar klar mehr Ballbesitz als GC, wissen mit ihrer Überlegenheit aber kaum etwas anzufangen. Es fehlt an Tempo, Ideen und Durchschlagskraft.
Das ändert sich nach der Pause. Mit den Einwechslungen von Kevin Behrens und Yanis Cimignani stellt Trainer Mattia Croci-Torti das System um – und plötzlich kommt Zug ins Lugano-Spiel. Joker Cimignani trifft gleich doppelt und gehört damit zu den Matchwinnern. Den grössten Einfluss auf die Wende hat allerdings Anto Grgic. Der Mittelfeldspieler bereitet zwei Tore zauberhaft vor, beide mit feinen Pässen. Dazu schlägt er den langen Ball, der den Angriff zum 3:1 einleitet.
Zwei ungenügende Noten gibt es bei den Bianconeri trotzdem. Sie gehen an Renato Steffen und Joel Bichsel. Vor dem zwischenzeitlichen 1:1 lässt Letzterer sich von der GC-Offensive zu einfach ausspielen. Zur Pause muss er im Zuge der Systemumstellung vom Platz. Danach wirkt Lugano deutlich stabiler und gefährlicher – auch wenn das nicht allein an seiner Auswechslung liegt.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | BSC Young Boys | 2 | 8 | 6 | |
2 | FC Lugano | 2 | 4 | 6 | |
3 | FC St. Gallen | 2 | 2 | 6 | |
4 | FC Lausanne-Sport | 2 | 1 | 4 | |
5 | FC Sion | 2 | 1 | 3 | |
6 | FC Zürich | 2 | 0 | 3 | |
7 | FC Basel | 2 | 0 | 3 | |
8 | FC Thun | 2 | -4 | 3 | |
9 | Grasshopper Club Zürich | 2 | -3 | 1 | |
10 | FC Vaduz | 2 | -2 | 0 | |
11 | Servette FC | 2 | -2 | 0 | |
12 | FC Luzern | 2 | -5 | 0 |

