Benito und Contini gratulieren Basel zum Meistertitel
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«Greifen nächstes Jahr an»:Benito und Contini gratulieren Basel zum Meistertitel

Konkurrenz adelt Shaqiri und Co.
«Gratulation Basel, Gratulation Shaq – Chapeau!»

Der FC Basel ist zum 21. Mal Schweizer Meister. Hochverdient, das erkennt auch die Konkurrenz neidlos an. Die Hauptgründe aus Sicht der Protagonisten aus Bern und Genf: die im Endspurt gefunden Basler Konstanz – und Xherdan Shaqiri.
Publiziert: 08:24 Uhr
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Aktualisiert: 08:34 Uhr
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Servette-Trainer Thomas Häberli gratuliert dem FCB und adelt Xherdan Shaqiri.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

  • FCB wird Schweizer Meister, YB gratuliert zum verdienten Titelgewinn
  • Xherdan Shaqiri spielt Schlüsselrolle mit beeindruckender Leistung für Basel
  • Shaqiri erzielte 9 Tore und 8 Assists in den letzten 7 Spielen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Ausgerechnet der abtretende Meister YB macht mit dem 0:0 in Genf gegen Servette den FCB auch rechnerisch zu seinem Nachfolger. Obwohl YB im Direktvergleich in dieser Saison gegen Basel mit 2:1-Siegen führt, haben die Berner nach 35 Runden deutlich das Nachsehen. «Der FCB hat zum richtigen Zeitpunkt der Saison eine Konstanz hingelegt, die ihresgleichen sucht», sagt YB-Captain Loris Benito (33).

Auch Trainer Giorgio Contini (51) sieht in der Konstanz den Hauptgrund für den FCB-Triumph: «Sie haben gegen Ende Saison ihre Qualität und die Effizienz auf den Platz gebracht und das Gefühl des Gewinnens wieder gefunden, während die Konkurrenz geschwächelt hat.» Sieben Siege reihte der FCB zuletzt aneinander, im selben Zeitraum holten Servette und YB gerade mal acht respektive elf Punkte.

Shaqiri: 17 Skorerpunkte in 7 Spielen

Für Servette-Trainer Thomas Häberli (51) trägt der Basler Titelgewinn vor allem einen Namen: Xherdan Shaqiri (33). «Was Shaq geleistet hat, ist unglaublich. In den letzten Wochen hat er praktisch jedes Spiel entschieden», so der Luzerner, der just seine Spielerkarriere beendete, als Shaqiri 2009 als 17-Jähriger in die Super League kam. Neun Tore und acht Assists steuerte XS zu den letzten sieben FCB-Siegen bei – eine unfassbare Bilanz. «Gratulation Basel, Gratulation Shaq – Chapeau!», so Häberli.

Auch Contini ist voll des Lobes für Shaqiri, den er aus seiner Zeit als Nati-Assistent sehr gut kennt. «Ich mag Shaq jedes Tor und jede Aktion gönnen. Er ist nicht nur ein angenehmer und toller Typ, sondern fussballerisch etwas vom Besten, was wir in der Schweiz haben.» Shaqiri habe bewiesen, dass er bereit und fit sei und eine Mannschaft führen und mitreissen könne. «Er hat grossen Anteil daran, dass sie am Schluss in diesen Flow gekommen ist.»

Benitos Kampfansage

Für YB, das erst zum zweiten Mal seit der Saison seit 2017 nicht Meister wird, ist die Rückkehr des FCB an die nationale Spitze aber auch eine Motivation. Sie seien ihren Ansprüchen nicht gerecht geworden und hätten ihr Ziel verpasst, sagt Benito. «Aber ich bin für einmal auch sehr gerne Jäger. Wir werden nächste Saison voll angreifen» so der YB-Captain mit einer ersten kleinen Kampfansage Richtung Basel.

Ein erstes Zeichen wollen die Berner bereits am Sonntag setzen, wenn der neue Champion beim alten zum Schaulaufen im Wankdorf gastiert. «Wir wollen zeigen, dass der Meister in dieser Saison zumindest in den Direktduellen gegen uns nicht viel holt», so Benito.

Hier hätte Servette die FCB-Meistersause vermasseln müssen
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Servette – YB 0:0:Hier hätte Servette die FCB-Meistersause vermasseln müssen
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SP
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1
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35
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2
Servette FC
Servette FC
35
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BSC Young Boys
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Mannschaft
SP
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1
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35
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2
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