«Es fehlt der Wille, das Spiel zu gewinnen»
2:20
Mentalitätsproblem beim FCB?«Es fehlt der Wille, das Spiel zu gewinnen»

Wann kommt der neue Trainer?
FCB braucht in der Nati-Pause einen Neustart

Nach der 1:3-Heimpleite gegen St. Gallen verzichtet man beim FC Basel auf Schönrederei. Für Rotblau kommt die Nati-Pause gerade recht.
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Beim FC Basel gibt es in der Nati-Pause viel zu besprechen.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB verliert 1:3 gegen St. Gallen im Joggeli, vierte Heimniederlage
  • Interimstrainer Nocentini: «Keine Ausreden mehr», Zukunft des Trainers offen
  • Basel nur zwei Torschüsse in 90 Minuten, dreiwöchige Länderspielpause steht bevor
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Lucas WerderReporter Fussball

In seinem wohl vorerst letzten öffentlichen Auftritt nimmt Luigi Nocentini (37) kein Blatt mehr vor den Mund. «Das ist einfach nicht genug, was wir gerade machen. Wir arbeiten unter der Woche und versuchen alles, aber wir können nicht weiterhin so Heimspiele verlieren.», so der FCB-Interimstrainer nach der 1:3-Pleite im Joggeli gegen den FC St. Gallen. Es ist bereits die vierte in dieser Saison, kein anderes Team hat zu Hause so häufig verloren.

Nach einer bescheidenen ersten Halbzeit ist das Pausenresultat aus Basler Sicht noch das Beste. Aus der mit Abstand besten FCB-Offensivaktion resultiert kurz vor der Pause ein Penalty, den Celar zum 1:1-Ausgleich verwandelt. Doch nach der Pause kommt von den Baslern überhaupt nichts mehr, während sich die St. Galler mit zwei Toren für einen couragierten Auftritt belohnen, kommt der FCB in 90 Minuten neben dem Penaltytreffer nur auf einen weiteren Schuss aufs Tor.

«Haben keine Ausreden mehr»

«Es hat der Wille gefehlt, noch einmal ins Spiel zurückzukommen», findet Goalie Mirko Salvi (32). Das einzig Positive nach der dritten Basler Pleite aus den letzten vier Spielen: Die dreiwöchige Länderspielpause bietet die Möglichkeit für einen Neustart. «Wir haben jetzt die Möglichkeit, in Ruhe gewisse Sachen anzuschauen. Auch für den Kopf kann das ganz gut sein», glaubt Salvi.

Noch ist aber weiter offen, mit welchem Trainer es für den FCB am 11. Oktober in Vaduz weitergeht. Ursprünglich war geplant gewesen, dass die Mannschaft noch drei Tage trainiert, bevor es nach ein paar Ferientagen mit dem neuen Trainer weitergeht. Laut Nocentini könnte sich das aber noch kurzfristig ändern. «Um ehrlich zu sein, haben wir diesen Plan vor zwei, drei Wochen gemacht. Ich denke, der Klub wird uns morgen sagen, wie es genau weitergeht», so der Italiener.

Über seine persönliche Zukunft möchte sich Nocentini aber nicht zu viele Gedanken machen. «Unser dringendstes Problem ist nicht, wer der neue Trainer wird, sondern dass wir keine Ausreden mehr haben.» Wer das Spiel gegen St. Gallen gesehen hat, kann dem abtretenden Interimscoach nur recht geben.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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