Darum gehts
- FC Vaduz startete mit vier Niederlagen in Super League-Saison 2026
- Vaduz belegt im Ranking der erwartbaren Tore auf Platz 4
- Blick-Prognose: Gegen GC liegen die ersten Punkte drin
Die News der Woche
Vier Niederlagen in den ersten vier Spielen. Nur Yverdon (2005) und der FCSG (2007) sind so schlecht in eine Super-League-Saison gestartet wie der FC Vaduz. Beide Teams stiegen am Ende der Saison ab. Auch die Ländle-Kicker sind aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel Abstiegskandidaten. Hoffnung aber macht die mutige, offensive Spielweise der Schneider-Elf. In der Statistik der erwartbaren Tore (xG) liegt Vaduz hinter Sion, St. Gallen und YB auf dem starken vierten Platz. Stürmer Marcel Monsberger hinter Samuel Essende gar auf Rang 2. Das Problem: Man trifft die Kiste zu selten. Und in Sachen erwartbarer Gegentore (xGA) steht man dort, wo man auch in der Tabelle steht: auf dem letzten Platz.
Die grosse Frage
Belohnen sich die Ländle-Kicker endlich für ihren attraktiven Fussball? Sowohl gegen Lugano (1:2) als auch gegen den FCSG (2:3), Sion (2:3) und YB (2:4) hätten die Liechtensteiner Punkte mitnehmen können, nun kommt mit GC zum ersten Mal ein Gegner, der in der hinteren Tabellenhälfte liegt.
Gesagt ist gesagt
«Nicht jeder findet es toll, dass Vaduz in der Super League spielt», sagt Ländle-Legende Peter Jehle im Gespräch mit Blick. «Weil der Klub vielleicht aus wirtschaftlicher Sicht mit eher wenigen Auswärtsfans nicht attraktiv genug ist.» Gleichwohl habe der Verein in den letzten Jahren bewiesen, dass er einen echten Mehrwert für die Schweizer Profiligen bieten kann: «Der FC Vaduz ist seit Jahren ein stabiler Klub, wo sich viele junge Spieler aus der Schweiz positionieren konnten und können.»
Die Blick-Prognose
Keine andere Mannschaft der Super League hatte in dieser Saison mehr Pressing-Aktionen als die Grasshoppers. Und weil die Vaduzer selbst im Wankdorf gegen YB ihrer Linie treu bleiben und hinten rausspielen, dürfte sich ein interessantes, attraktives Spiel entwickeln. Schaffen es die Vaduzer, sich aus dem Zeidler-Pressing zu befreien, dann liegen die ersten Punkte drin.
Mögliche Aufstellung
Schaffran; Hasler, Simani, Berisha, Sawadogo; Mack; Stark, Cabrera; Cocic; Dalipi, Monsberger.
Wer fehlt?
Akhalaia, Neelakandan, Öhri, Seiler, Sorgic (alle verletzt).
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach 4 Runden:
- Lutfi Dalipi 5
- Milos Cocic 5
- Juan Cabrera 4,25
Hier gehts zur Übersicht aller Vaduz-Noten.
Der Schiedsrichter
Logan Berchier wird die Partie leiten, ihm zur Seite stehen mit Nicolas Müller und Guillaume Maire zwei Assistenten. Der vierte Offizielle heisst Nico Gianforte, im VAR-Raum sitzt Anojen Kanagasingam.
Der Gegner
Die Grasshoppers haben im Transferfenster zugeschlagen. Ob die Neuzugänge zu Einsätzen kommen, wird aber erst im Abschlusstraining entschieden. Zudem gab es eine ungemütliche Erfahrung von oben – hier geht es zum GC-Inside.
Runde
Sa., Lausanne – FCZ, 18 Uhr
Sa., Servette – Luzern, 18 Uhr
Sa., YB – FCB, 20.30 Uhr
So., Sion – Lugano 14 Uhr
So., St. Gallen – Thun 16.30 Uhr
So., Vaduz – GC 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | BSC Young Boys | 4 | 10 | 10 | |
2 | FC Lugano | 3 | 9 | 9 | |
3 | FC Basel | 4 | 3 | 9 | |
4 | FC St. Gallen | 3 | 2 | 7 | |
5 | FC Sion | 3 | 2 | 6 | |
6 | FC Lausanne-Sport | 4 | 0 | 5 | |
7 | FC Luzern | 4 | -4 | 4 | |
8 | Servette FC | 3 | -1 | 3 | |
9 | FC Thun | 3 | -6 | 3 | |
10 | FC Zürich | 4 | -6 | 3 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 3 | -4 | 1 | |
12 | FC Vaduz | 4 | -5 | 0 |
