FCZ-Kamberi versteht Penalty-Entscheid überhaupt nicht
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«Bei Sauter nicht gegeben»:FCZ-Kamberi versteht Penalty-Entscheid überhaupt nicht

FCZ-Kamberi schimpft über die Schiedsrichter
«Wir werden momentan benachteiligt»

Weil VAR Sandro Schärer Detektiv spielt, kriegt der FCSG einen umstrittenen Penalty. Zum Unmut von FCZ-Verteidiger Lindrit Kamberi.
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Captains unter sich: Lindrit Kamberi liefert sich ein Wortgefecht mit Lukas Görtler.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCZ verliert 1:2 gegen St. Gallen nach umstrittenem Penaltypfiff.
  • Sebastian Walker verursacht Penalty, bleibt zur Pause in der Kabine.
  • Seit 6. Dezember 2025 kein Auswärtssieg des FCZ mehr.
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Stefan KreisReporter Fussball

Es läuft die 31. Minute, als FCZ-Juwel Sebastian Walker im Luftduell seinen einbandagierten Arm um Gegenspieler Diego Besio legt. Schiri Urs Schnyder, der einen insgesamt starken Nachmittag erwischt, lässt weiterlaufen. Niemand reklamiert. Nur einer: VAR Sandro Schärer.

Der renommierteste Schiri der Schweiz bittet seinen Kollegen Urs Schnyder an den Bildschirm, der entscheidet auf Penalty für den FCSG. Sehr zum Unmut der Zürcher. Coach Dennis Hediger kassiert den gelben Karton, weil er sich echauffiert. Hinterher aber will er dem Schiri keinen Vorwurf mehr machen. Stattdessen gibts einen Rüffel für den eigenen Spieler: «Grundsätzlich müssen wir dem Schiri so wenig wie möglich anbieten. Sebastian Walker kann sich da besser anstellen.» 

Rückendeckung gibts hingegen von Lindrit Kamberi. «Für Sebastian tuts mir leid. Er ist gut im Spiel und kriegt wegen dieser Aktion auch noch Gelb.» Zur Pause bleibt der 20-Jährige gleich in der Kabine. 

«Fussball ist ein Kontaktsport»

Für Kamberi ist der Penalty nicht gerechtfertigt. «Fussball ist ein Kontaktsport, da sind solche Zweikämpfe normal. Man versucht, im Sechzehner zu blocken. Der Ball ging zudem ins Aus. Ich finde es schade, einen solchen Treffer zu kassieren. Ich kriege lieber ein Tor, das super herausgespielt ist.»

So wie das 2:1 der St. Galler. Chima Okoroji, der über die ganze Saison hinweg bärenstarke FCSG-Verteidiger, lanciert Alessandro Vogt mit einem traumhaften weiten Ball, der FCSG-Stürmer fackelt nicht lang und trifft zum Sieg. 

Zuvor war Cavaleiro am stark parierenden FCSG-Goalie Zigi gescheitert, wäre dieser Ball drin gewesen, der erste Sieg ausserhalb von Zürich seit dem 6. Dezember 2025 wäre nicht unmöglich gewesen. 

Am Ende aber geht die richtige Elf als Siegerin vom Feld. Umstrittener Penaltypfiff hin oder her. Sieht auch Kamberi so. Auch wenn er zum Schluss noch grundsätzliche Kritik an den Unparteiischen übt: «Wir werden momentan benachteiligt.» 

Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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