FCL-Talent Jashari sagt FCB ab
«Ich bleibe wegen Mario Frick in Luzern»

Luzerns Senkrechtstarter Ardon Jashari steigt mit geklärter Zukunft in die Vorbereitung auf die neue Saison. Er verlängert beim FCL – und schreibt seinen letzten LAP-Test als KV-Stift.
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Grosser Tag für Ardon Jashari: Der FCL-Youngster verlängert beim FCL und schreibt nach dem Training seinen letzten Test bei seiner KV-LAP.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach

Jeden Sommer ist es für Tausende Lehrlinge der grosse Tag: Der letzte Tag der Lehrabschlussprüfung. Doch der letzte Prüfungstag von KV-Stift Ardon Jashari (19) dürfte einmalig sein! Am Morgen verkündet der FCL, dass der umworbene Senkrechtstarter vorzeitig bis 2026 verlängert.

Dann kommt Jashari um 10.43 Uhr für die erste harte Kondi-Trainingseinheit des Sommers auf den Platz. «Und am Nachmittag habe ich noch die Deutsch-Prüfung bei meiner LAP», sagt der FCL-Rohdiamant, hinter dem diverse Vereine wie Basel und Klubs aus dem Ausland her waren.

Mit seiner Verlängerung nimmt Jashari der Gerüchteküche das Feuer. Der zentrale Mittelfeldspieler gab erst am 30. Januar sein Debüt in der Super League und startete danach durch, weil der neue Trainer Mario Frick voll auf ihn setzte. Jashari nennt Frick denn auch als erheblichen Faktor: «Er hat mir im Profifussball alles ermöglicht, er gibt mir das Vertrauen. Deshalb will ich hier sportlich, spielerisch und charakterlich weiter wachsen.»

Keine Meetings mit anderen Klubs

Haben ihm die Annoncen vom FCB und Co. nicht den Kopf verdreht? Jashari sagt: «Das meiste hat mich nicht interessiert. Ich hatte auch kein einziges Meeting, es gab lediglich mit einzelnen Klubs telefonisch Kontakt. Aber mein Fokus lag seit Saisonende sowieso auf der LAP.»

Frick selber «freut den Verbleib extrem» und bastelt schon am nächsten Jashari. Mit Nando Toggenburger (18) und Ashvin Balaruban (20) gibt er in der Vorbereitung zwei U21-Spielern die Chance, sich bei den Profis aufzudrängen – wie er es im Winter mit Jashari gemacht hat.

Aber der FCL-Coach fordert auch Verstärkungen, um beim viertbesten Rückrundenteam («an diesen 29 Punkten werden wir gemessen!») im gleichen Stil weitermachen zu können. Filip Ugrinic (23) und Marvin Schulz (27) will er adäquat ersetzt haben. Frick: «Es wird sicher in jeder Linie einen Neuzugang geben.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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