Aber ohne Trainer Lustrinelli…
Die U21-Nati fährt an die EM!

Es ist vollbracht! Die Schweizer U21-Nati fährt im Sommer 2023 an die EM nach Rumänien und Georgien. Allerdings dann ohne Trainer Mauro Lustrinelli, der bei Challenge-Ligist Thun übernimmt.
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Die Schweizer U21-Nati fährt an die EM 2023!
Foto: Pascal Muller/freshfocus
Dunja Moustopoulos

Puh, das war knapper, als es hätte sein müssen. Weil die Schweizer U21-Nati in ihrem letzten Gruppenspiel gegen Moldawien vor einer Woche nicht über ein Unentschieden hinauskam (1:1), musste sie bis zum letzten Moment um die direkte EM-Qualifikation zittern.

Die Ausgangslage war klar: Gewinnen die Dänen ihr letztes Spiel gegen die Türkei nicht mit vier Toren Differenz, ist die Schweiz als bester Gruppenzweiter fix an der Endrunde dabei. Und so kommt es dann auch. Dänemark gewinnt «nur» mit 3:2 – die Lustrinelli-Boys fahren an die EM!

«Wir sind sehr glücklich über die Qualifikation. Das ganze Team, der Staff und der Trainer können stolz auf sich sein», freut sich Captain Leonidas Stergiou (20) nach der geschafften Quali. Es sei kein einfacher Weg gewesen, lässt der FCSG-Innenverteidiger verlauten. Nun gelte der Fokus auf die Vorbereitung auf die EM-Endrunde. Und Basel-Juwel Dan Ndoye (21) steckt hohe Ziele: «Wir wollen Grosses schaffen!»

Lustrinellis Rückkehr zu Thun

Erfolgstrainer Mauro Lustrinelli (46) wird dann aber nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Wie nau.ch schon berichtet hat, heuert der Ex-Nati-Stürmer beim FC Thun an. Bereits am Mittwoch soll der Tessiner als Nachfolger des entlassenen Carlos Bernegger vorgestellt werden.

Für Lustrinelli ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Von 2004 bis 2006 ging er für die Thuner auf Torejagd, spielte gar in der Champions League und beendete im Winter 2012 seine Spielerkarriere im Berner Oberland.

Herber Verlust für die U21-Nati

Und auch an der Seitenlinie der Thuner ist Lustrinelli kein Unbekannter. Als Assistenz- und Nachwuchscoach machte er seine ersten Trainer-Erfahrungen und übernahm den Klub im Frühjahr 2017 interimistisch als Chefcoach. Der 46-Jährige kennt den Verein also bestens. Ob er den FC Thun nun nach zwei Jahren Zweitklassigkeit wieder in die Super League führt?

Derweil ist der Abgang Lustrinellis für die U21-Nati ein herber Verlust. Nach einer zehnjährigen Durststrecke führte der in Bellinzona geborene Trainer die Schweizer Youngsters 2021 erstmals wieder an eine Endrunde. In seiner knapp vierjährigen Amtszeit holte er in 32 Partien im Schnitt 2,1 Punkte pro Partie. Diese EM-Qualifikation schloss die Nati mit 23 Punkten und einem Torverhältnis von 22:6 (10 Spiele) ab.

Diese Spieler schafften den Sprung in A-Nati

Unter Lustrinelli profitierten gleich mehrere Spieler von der guten Nachwuchsarbeit des Tessiners. So haben den Sprung in die A-Nationalmannschaft unter anderem Kastriot Imeri (21, Servette), Noah Okafor (22, Salzburg), Andi Zeqiri (22, Augsburg), Jordan Lotomba (23, Nizza) und Leonidas Stergiou (20, St. Gallen) geschafft.

Wer den Part des 12-fachen Nationalspielers übernimmt, ist noch offen. Was jedoch bereits klar ist: Am 18. Oktober 2022 werden die EM-Gruppen ausgelost.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Mexiko
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0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
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0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
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1
USA
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0
2
Paraguay
Paraguay
0
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3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
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2
Curacao
Curacao
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3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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SP
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Niederlande
Niederlande
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Japan
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3
Schweden
Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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Belgien
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2
Ägypten
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Iran
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4
Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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2
Kap Verde
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3
Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
Mannschaft
SP
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1
Frankreich
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Senegal
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Irak
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Gruppe J
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1
Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Playoffs
Gruppe K
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1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
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England
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2
Kroatien
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Ghana
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Panama
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