Darum gehts
- Mario Frick plant die Rückrunde mit dem FC Luzern ab Samstag
- Frick betont, dass die Top-6-Plätze dieses Jahr keine Selbstverständlichkeit sind
- 2026 liegt der Fokus darauf, GC und Winterthur in der Tabelle hinter sich zu lassen
Die Vorfreude auf die Rückrunde ist bei Luzern-Trainer Mario Frick (51) gross. Nicht grösser als in anderen Jahren. Trotzdem ist es diesmal nach einem schwierigen Herbst anders. «Wir sind geladen und wollen allen zeigen, dass wir besser sind, als wir es in der Vorrunde gezeigt haben», betont der Liechtensteiner.
Auf grosse Ansagen bezüglich der Tabellensituation verzichtet Frick. «Ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Es wäre komplett vermessen, nach so vielen schwierigen Spielen von den ersten sechs Plätzen zu reden. Jetzt gilt es, GC und Winterthur hinter uns zu lassen», sagt der FCL-Trainer.
Keine Selbstverständlichkeit?
Die Mission startet am Samstag gegen Lugano. Bevor es losgeht, mag Frick noch etwas klarstellen: «Natürlich sind wir hinter den Erwartungen. Trotzdem ist es für uns nicht selbstverständlich, dass wir jedes Jahr in die Top 6 kommen.» Man könne nicht das Budget kürzen, auf die Eigengewächse setzen und immer noch dieselben Erwartungen haben wie 2011 und 2012, als Spieler wie Yakin oder Gygax das Team prägten.
Gleichzeitig betont Frick: «Es ist nicht das Ziel, um einen Barrageplatz zu spielen.» Aufgrund der Tabellensituation gehe es nun aber darum, schnellstmöglich die Abstiegsplätze hinter sich zu lassen.
Fokus auf die Arbeit
Zum Jahresauftakt zeigt sich Frick so, wie man ihn kennt: ehrlich und reflektiert. Er räumt ein, in der Vorrunde viele Fehler gemacht zu haben – vor allem bei Aufstellungen und Auswechslungen. Schafft er es gemeinsam mit seinem Staff, diese abzustellen, dürfte das Thema Vertragsverlängerung wieder auf den Tisch kommen. Aktuell liegen die Verhandlungen auf Eis.
«Es ist, wie es ist. Jetzt geht es darum, unsere Arbeit bestmöglich zu machen und das Team aus diesem Tal herauszuführen», sagt Frick. Er stehe täglich im Austausch mit Sportchef Remo Meyer, der grossen Wert auf die Arbeit des Staffs lege. «Es liegt an uns, dem Klub Argumente zu liefern. Am Ende wird es eine gemeinsame Entscheidung sein – wie immer gehören zwei Parteien dazu.» Auf die Frage, ob sich Frick im Sommer woanders sehen würde, betont er klar: «Ich wäre nicht abgeneigt, hierzubleiben.»
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 19 | 16 | 40 | |
2 | FC St. Gallen | 19 | 16 | 37 | |
3 | FC Lugano | 19 | 5 | 33 | |
4 | FC Basel | 19 | 8 | 32 | |
5 | FC Sion | 19 | 6 | 30 | |
6 | BSC Young Boys | 19 | 0 | 29 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 19 | 1 | 24 | |
8 | FC Zürich | 19 | -7 | 24 | |
9 | FC Luzern | 19 | 0 | 21 | |
10 | Servette FC | 19 | -7 | 20 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 19 | -9 | 17 | |
12 | FC Winterthur | 19 | -29 | 10 |
