FCL-Frick gibt sich vor brisanter Rückrunde angriffig
«Es ist nicht das Ziel, um einen Barrageplatz zu spielen»

«Wir sind geladen», sagt Luzern-Trainer Mario Frick vor dem Rückrundenstart gegen Lugano. Nach einem harten Herbst will er mit seinem Team den Tabellenkeller verlassen. Und dann wird auch das Dauerthema Vertragsverlängerung wieder aktuell.
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Mario Frick schmiedet Pläne für die Rückrunde.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Mario Frick plant die Rückrunde mit dem FC Luzern ab Samstag
  • Frick betont, dass die Top-6-Plätze dieses Jahr keine Selbstverständlichkeit sind
  • 2026 liegt der Fokus darauf, GC und Winterthur in der Tabelle hinter sich zu lassen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Vorfreude auf die Rückrunde ist bei Luzern-Trainer Mario Frick (51) gross. Nicht grösser als in anderen Jahren. Trotzdem ist es diesmal nach einem schwierigen Herbst anders. «Wir sind geladen und wollen allen zeigen, dass wir besser sind, als wir es in der Vorrunde gezeigt haben», betont der Liechtensteiner.

Auf grosse Ansagen bezüglich der Tabellensituation verzichtet Frick. «Ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Es wäre komplett vermessen, nach so vielen schwierigen Spielen von den ersten sechs Plätzen zu reden. Jetzt gilt es, GC und Winterthur hinter uns zu lassen», sagt der FCL-Trainer.

Keine Selbstverständlichkeit?

Die Mission startet am Samstag gegen Lugano. Bevor es losgeht, mag Frick noch etwas klarstellen: «Natürlich sind wir hinter den Erwartungen. Trotzdem ist es für uns nicht selbstverständlich, dass wir jedes Jahr in die Top 6 kommen.» Man könne nicht das Budget kürzen, auf die Eigengewächse setzen und immer noch dieselben Erwartungen haben wie 2011 und 2012, als Spieler wie Yakin oder Gygax das Team prägten.

Gleichzeitig betont Frick: «Es ist nicht das Ziel, um einen Barrageplatz zu spielen.» Aufgrund der Tabellensituation gehe es nun aber darum, schnellstmöglich die Abstiegsplätze hinter sich zu lassen.

Fokus auf die Arbeit

Zum Jahresauftakt zeigt sich Frick so, wie man ihn kennt: ehrlich und reflektiert. Er räumt ein, in der Vorrunde viele Fehler gemacht zu haben – vor allem bei Aufstellungen und Auswechslungen. Schafft er es gemeinsam mit seinem Staff, diese abzustellen, dürfte das Thema Vertragsverlängerung wieder auf den Tisch kommen. Aktuell liegen die Verhandlungen auf Eis.

«Es ist, wie es ist. Jetzt geht es darum, unsere Arbeit bestmöglich zu machen und das Team aus diesem Tal herauszuführen», sagt Frick. Er stehe täglich im Austausch mit Sportchef Remo Meyer, der grossen Wert auf die Arbeit des Staffs lege. «Es liegt an uns, dem Klub Argumente zu liefern. Am Ende wird es eine gemeinsame Entscheidung sein – wie immer gehören zwei Parteien dazu.» Auf die Frage, ob sich Frick im Sommer woanders sehen würde, betont er klar: «Ich wäre nicht abgeneigt, hierzubleiben.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
19
1
24
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
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