Darum gehts
- VAR darf neu bei falschen Gelben Karten und Cornern eingreifen
- Zuschauer sehen VAR-Bilder und Nachspielzeit auf Stadionbildschirmen
- Neue Regeln: 5-Sekunden-Countdown bei Abstoss/Einwurf, 10 Sekunden bei Wechsel
VAR
Die Befugnisse des Video Assistant Referee (VAR) werden leicht ausgebaut. Dieser darf neu auch bei einer falsch gegebenen zweiten Gelben Karte, die zu einem Platzverweis führt, eingreifen. Ebenfalls darf ein zu Unrecht gegebener Corner, sofern der Entscheid sofort und ohne Verzögerung der Spielfortsetzung fällt, in einen Abstoss umgewandelt werden.
Wie bisher greift der VAR bei «klaren und offensichtlichen Fehlentscheiden oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen» bei folgenden Situationen ein:
– Tor oder kein Tor
– Penalty oder kein Penalty
– Rote Karte oder keine Rote Karte
– Spielerverwechslung, wobei im Gegensatz zur WM nur die Verwechslung und nicht das Vergehen geändert werden darf, womit der Fall Embolo nicht eintreten kann
Neu werden alle TV-Bilder, die der Schiedsrichter vom VAR zur Ansicht bekommt, auch auf dem Screen im Stadion für die Zuschauer ersichtlich sein. Neu sehen die Fans auch die Nachspielzeit auf der Stadionuhr ticken. Bislang ist diese bei 45 respektive 90 Minuten stehen geblieben.
Neue Regeln
Abstoss/Einwurf: Wenn ein Team die Ausführung eines Abstosses oder Einwurfs verzögert, zeigt der Schiedsrichter einen 5-Sekunden-Countdown an. Wird das Zeitlimit überschritten, wird dem gegnerischen Team ein Corner bzw. der Einwurf zugesprochen.
Auswechslung: Bei Auswechslungen müssen die Spieler das Spielfeld innerhalb von 10 Sekunden verlassen. Wird das Zeitlimit überschritten, darf der Einwechselspieler das Spielfeld erst bei der ersten Spielunterbrechung nach Ablauf einer Minute betreten.
Verletzungen: Abgesehen von bestimmten Ausnahmen müssen Spieler, die auf dem Spielfeld behandelt werden oder die eine verletzungsbedingte Spielunterbrechung verursachen, das Spielfeld verlassen und nach Wiederaufnahme des Spiels eine Minute lang ausserhalb des Spielfelds bleiben, bis sie wieder eingreifen dürfen.
Regeln, die nicht übernommen werden
Hand vor den Mund: Wenn ein Spieler in einer provozierenden, höhnischen oder aufhetzenden Art oder Situation mit einem Gegenspieler kommuniziert und dabei den Mund verdeckt, wird dies mit einer Roten Karte geahndet.
«Lex Afrika-Cup»: Verlässt ein Team das Feld aus Protest gegen einen Schiedsrichter-Entscheid oder ist es dafür verantwortlich, dass ein Spiel nicht fortgesetzt und abgebrochen wird, weil es weniger als sieben Spieler aufweist, verliert dieses Team das Spiel automatisch.
Hydration Breaks: Die an der WM eingeführten Trinkpausen in der Mitte der beiden Halbzeiten werden nicht übernommen. Wie bis anhin ist es dem Schiedsrichter frei überlassen, in Rücksprache mit den beiden Teams bei extremen äusseren Bedingungen Trinkpausen durchzuführen.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Basel | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lugano | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Luzern | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Sion | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC St. Gallen | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Thun | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Vaduz | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Zürich | 0 | 0 | 0 | |
1 | Grasshopper Club Zürich | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lausanne-Sport | 0 | 0 | 0 | |
1 | Servette FC | 0 | 0 | 0 | |
1 | BSC Young Boys | 0 | 0 | 0 |












