«Er war ein besonderer Mensch»
Frick trauert um Weggefährten Manninger

Der Tod von Alexander Manninger hinterlässt eine Lücke – auch bei Mario Frick. Der Luzern-Trainer verbindet viele gemeinsame Jahre und Erinnerungen mit dem früheren Goalie. Nun nimmt er bewegend Abschied.
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Mario Frick ist sichtlich traurig, als er auf den Tod von Alexander Manninger angesprochen wird.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alexander Manninger (†48) stirbt bei Zugunglück auf Bahnübergang in Österreich
  • Ex-Kollege Mario Frick tief betroffen, nennt es einen «brutalen Schicksalsschlag»
  • Manninger absolvierte 55 Spiele mit Frick in der Serie A
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der tragische Unfalltod von Alexander Manninger (†48) hat die Fussballwelt erschüttert. Auf dem Weg zum Fischen wurde er auf einem Bahnübergang mit seinem Auto von einem Zug erfasst.

Fassungslos und tief betroffen zeigt sich auch Mario Frick (51). Der scheidende Luzern-Trainer kannte den früheren österreichischen Goalie gut – bei Siena standen sie in der Serie A während 55 Partien (von 2006 bis 2008) gemeinsam auf dem Platz. Nur drei Spieler bestritten noch mehr Spiele an Manningers Seite.

«Die Nachricht war ein Schock, ein Schlag in die Magengrube», beschreibt Frick seine Gefühlslage. Es sei ein schwer fassbares Thema, das massiv schmerze, sagt er. «Was passiert ist, ist so absurd. Ich kann seiner jungen, wunderbaren Familie nur viel Kraft wünschen. Es ist ein brutaler Schicksalsschlag. Es ist unfassbar, dass ein Mensch plötzlich nicht mehr da ist – jemand, mit dem man so viel Zeit verbracht und so viel gelacht hat.»

«Wir vermissen ihn»

Fricks sonst so fröhliche Stimme wird plötzlich leiser. Der sonst so gesprächige Trainer wirkt in sich gekehrt. «Ich stand ihm sehr nahe», erzählt er und erinnert sich an einen Besuch in Augsburg, als Manninger dort noch als Goalie aktiv war. Auch abseits des Fussballs hätten sie viel Zeit miteinander verbracht – selbst nach der Karriere. «Gerade auf dem Golfplatz. 2016 waren wir gemeinsam in der Toskana in den Golfferien bei einem guten Freund», sagt der Liechtensteiner.

Wie Frick den verstorbenen Manninger in Erinnerung behalten wird? «Da sind so viele Bilder in meinem Kopf, wenn ich an Alex denke. Er war ein besonderer Mensch. Sei es auf dem Fussball- oder auf dem Golfplatz. Als Fussballer war er extrem fokussiert, unglaublich ehrgeizig – fast schon überehrgeizig. Auf dem Golfplatz war er einfach Mensch. Wir vermissen ihn.»

Die Worte von Frick reihen sich ein in eine grosse Zahl an Trauerbekundungen. Anfang Woche veröffentlichte Manningers Witwe Emily auf Facebook eine Botschaft, die unter die Haut ging. «Ich kann den unvorstellbaren Schmerz, den ich fühle, nicht ausdrücken. Die extreme Tragödie, mit der wir als Familie konfrontiert sind, ist extrem schwer, wenn nicht unmöglich, in Worte zu fassen.»

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