Die Transferbilanz der Espen
Warum der St. Galler Königstransfer ins Brügglifeld reist

Dass der St. Galler Königstransfer in seiner Freizeit nach Aarau reist, spricht für den Teamgeist bei den Espen. Überhaupt ist die Stimmung gut nach dem gelungenen Saisonstart. Aber welche Note verdient eigentlich Roger Stilz nach Schliessung des Transferfensters?
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Darum gehts

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Stefan KreisReporter Fussball

Der Königstransfer

Tom Gaal. Auf dem Platz räumt der 193-Zentimeter-Turm bislang fast alles weg, auch daneben ist der langjährige Gladbach-Junior von nicht zu unterschätzendem Wert. Am Montagabend reist der Ex-Ulm-Spieler zusammen mit seiner Freundin von St. Gallen nach Aarau, um seine Teamkollegen Cyrill May, Corsin Konietzke und Alessandro Vogt beim Spiel der Schweizer U21 live vor Ort zu unterstützen. Ein Teamplayer wie aus dem Bilderbuch. Und eine echte Verstärkung auf dem Platz.

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Tom Gaal ist schon nach kurzer Zeit Publikumsliebling.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Der schmerzhafteste Abgang

Willem Geubbels. Ist zu jenem Zeitpunkt, als er den FCSG in Richtung Paris verlässt, der beste Stürmer der Super League. Schnell, physisch stark, torgefährlich. Kurzum: praktisch nicht zu ersetzen. Als Trostpflaster gibts für die Ostschweizer eine Ablöse von rund zehn Millionen Franken, wovon allerdings etwas weniger als die Hälfte zur AS Monaco fliessen.

Der Ladenhüter

Kevin Csoboth. Vor einem Jahr kommt der Ungar als grosses Versprechen und als EM-Torschütze in den Kybunpark. Rund eine Million soll der FCSG an Ujpest Budapest überwiesen haben. Gelohnt hat sich der Deal bislang aber nicht. Bloss ein Tor erzielte der Offensivspieler in der letzten Saison, in der aktuellen Spielzeit kommt er auf bloss 27 Spielminuten. Kurz nach 19 Uhr geben die Espen bekannt, dass Csoboth leihweise zu Genclerbirligi Ankara wechselt. Beim FCSG hat er noch einen Vertrag bis Juni 2028.

Die ungelöste Frage

Jordi Quintillà. Vor etwas mehr als einem Jahr unterschreibt Jordi Quintillà einen Mammutvertrag bis Juni 2028. Eine grosse Rolle spielt der Spanier unter Coach Enrico Maassen aber nicht. Unter Vorgänger Peter Zeidler war Quintillà das Mittelfeldhirn der Espen, nun wartet er noch immer auf seine erste Super-League-Minute in dieser Saison. Immerhin im Cup durfte der Vizecaptain in die Hosen. 28 Minuten gegen den Drittligisten Walenstadt.

Die Sportchef-Note: 5

Zum Ende der abgelaufenen Saison stand Sportchef Roger Stilz heftig in der Kritik, weil keiner seiner Transfers eingeschlagen hat. Und kaum Eigengewächse zum Einsatz kamen. Nun hat der Wind gedreht. Die jungen Wilden um Vogt, May und Konietzke erobern die Super League. Und Boukhalfa, Gaal und Co. haben eingeschlagen. Dass Stilz den auslaufenden Vertrag mit Willem Geubbels vor einem Jahr bis 2027 verlängert hat und es nur deswegen eine Ablösesumme gab, ist dem Sportchef ebenfalls hoch anzurechnen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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