«So schnell wie möglich weg vom Barragen-Platz»
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«Müssen realistisch sein»:Loretz und Owusu über das Verpassen der Top-6

«Der Traum ist vorbei»
Der FCL schreibt die Top 6 ab

Die Saison des FC Luzern spiegelt sich in 90 Minuten wider: 30 Minuten Kontrolle, dann zweimal unaufmerksam – und am Ende die Niederlage gegen Winterthur. Für Trainer Mario Frick ist nach dieser Pleite klar: Der Traum von den Top 6 ist damit wohl vorbei.
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Der FC Luzern scheitert gegen Winterthur und auch an sich selbst.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

«Wenn es ein Spiel gibt, das unsere Saison beschreibt, dann ist es dieses», sagt Luzern-Trainer Mario Frick (51) nach der Pleite gegen Winterthur. 30 Minuten lang haben die Zentralschweizer vor den Augen von Ex-FCL-Spieler Aleksandar Stankovic (20) alles im Griff und führen verdient. Doch am Ende schaffen sie es tatsächlich, als Verlierer vom Platz zu gehen. «In dieser Mannschaft steckt so viel Potenzial. Sie bereitet Freude – aber sie zeigt eben auch Naivität», ergänzt Frick. Und er hat Recht: Eigentlich kontrollieren seine Spieler das Spiel, doch zweimal unaufmerksam – zweimal bestraft. Ein Muster, das sich in dieser Saison zu oft wiederholt hat, unabhängig vom Gegner.

«Wir müssen realistisch sein»

Besonders bitter: Der FCL bekommt Winterthur einfach nicht in den Griff. In drei Begegnungen gelang nur ein Punkt. «Auch das sagt viel über unsere Saison aus», meint Frick. Zu wenig, um sich einen Platz in der Championship Group zu sichern. Nach dieser Niederlage ist wohl allen klar: Der Zug für die Top 6 ist abgefahren.

«Der Traum ist vorbei. Sion und YB müssten alles verlieren, wir alles gewinnen – daran glauben wir nicht», so Frick. Auch Tyron Owusu (22) hat die Hoffnung auf die Championship Group begraben: «Wir müssen realistisch sein. Nach vorne wird nicht mehr viel gehen. Unser Ziel ist es, nichts mehr mit dem Barrage-Platz zu tun zu haben und den Fans trotzdem etwas zu bieten.»

Kriegen die Youngsters mehr Chancen?

Vor zwei Jahren musste der FCL zuletzt in die Relegation Group. Damals nutzte Frick die letzten fünf Partien, um jungen Spielern noch mehr Einsatzzeit zu geben. Ob er das dieses Jahr wieder tun wird? Gut möglich. Spieler wie Erblin Sadikaj, der gerade 18 geworden ist und gegen Winterthur sein Super-League-Debüt feierte, oder Sandro Wyss könnten mehr Spielzeit erhalten. Eine abschliessende Entscheidung dazu sei aber noch zu früh.

Vorrang hat jetzt, die Saison ordentlich zu beenden. «Es ist wichtig, dass wir nichts schleifen lassen und den guten Eindruck aus den letzten sieben Partien bestätigen», betont Frick. Goalie Pascal Loretz (22) stimmt zu: «Wer in den letzten Spielen Motivationsprobleme hat, ist am falschen Ort.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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