Doppelpacker Behrens brilliert mit Traumtor
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Erstes Spiel nach Eklat:Doppelpacker Behrens brilliert mit Traumtor

Der Deutsche kann nicht anders
Behrens polarisiert in Luzern – Koutsias bleibt nach Streit daheim

Kevin Behrens glänzt beim Rückrundenstart in Luzern: Zwei Tore und ein provokativer Jubel, der für Bierbecher-Würfe sorgte. Georgios Koutsias fehlt nach einem Streit.
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Kevin Behrens lässt sich von den Lugano-Fans feiern.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kevin Behrens glänzt beim 5:2-Sieg Luganos gegen Luzern zum Rückrundenstart
  • Überraschend fehlte Georgios Koutsias, der Abstand nach einem Vorfall suchte
  • Behrens erzielte zwei Tore, brachte Saisonbilanz auf acht Treffer
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Halbe Sachen sind Kevin Behrens (34) fremd. Beim Deutschen gilt: Entweder man liebt ihn – oder man lässt besser ganz die Finger von ihm. Dazwischen gibt es nichts. Das zeigte nicht nur sein Ausraster im Testspiel, sondern auch sein Auftritt zum Rückrundenstart gegen Luzern.

Vor der Partie stellte sich die Frage, ob Behrens überhaupt von Beginn weg spielen würde. Für Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti (43) offenbar kein Thema. Er setzte den Stürmer ohne Zögern in die Startelf. Für die eigentliche Überraschung sorgte eine andere Personalie: Georgios Koutsias (21). Jener Spieler, den Behrens im Testspiel geschubst und beleidigt hatte, reiste gar nicht erst nach Luzern. Der Grieche soll sich nicht danach gefühlt haben.

Wo ist Koutsias?

«Ich habe mit Georgios gesprochen und verstanden, dass er ein paar Tage Abstand brauchte, um den Kopf freizubekommen», erklärt Croci-Torti. Koutsias habe in dieser Zeit separat trainiert und werde ab Montag wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren – deshalb habe er nicht zum Aufgebot gehört.

Behrens hingegen scheint die Auseinandersetzung längst abgehakt zu haben. Auch die Kritik an seiner Person prallte an ihm ab. Beim 5:2-Sieg in der Swissporarena avancierte er neben Uran Bislimi (26) und Daniel Dos Santos (23) zur prägenden Figur. Nicht nur, weil er seine Saisontore sieben und acht erzielte, sondern auch, weil er massgeblich am ersten Treffer von Bislimi beteiligt war.

Behrens interessiert nur den Platz

Neue Freunde hat Behrens in Luzern dennoch kaum gewonnen. Das liegt vor allem an seinem provokanten Torjubel nach dem 3:1, als er sich vor die Fankurve stellte und sie mit dem Finger zum Schweigen aufforderte. Ob die Geste tatsächlich den FCL-Fans galt, bleibt offen. Diese fühlten sich aber angesprochen – und reagierten mit Pfiffen und fliegenden Bierbechern.

Behrens scheint das kaum zu kümmern. Im Gegenteil, fast wirkt es, als geniesse er die Reaktionen. Sportlich jedenfalls ist ihm derzeit nichts vorzuwerfen. Und genau das ist wohl das Einzige, was für ihn zählt – ebenso wie die starke Leistung seiner Mannschaft.

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FC St. Gallen
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12
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3
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