«Das war hier nicht gegeben»
Fussballverband erklärt das Phantom-Tor von Luzern

Das Siegtor von Luzern gegen Vaduz sorgte für ordentlich Gesprächsstoff. Jetzt erklärt der Verband die Entscheidung hinter dem Phantom-Tor von Luzern.
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Der FC Luzern jubelte spät über den Siegtreffer gegen Vaduz.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luzerns 2:1 gegen Vaduz: Tor nach umstrittener Schiedsrichterentscheidung anerkannt
  • SFV: Kein VAR-Eingriff, da kein zweifelsfreier Bildbeweis vorlag
  • Torlinientechnik fehlt in der Schweiz, Betrieb kostet über 1 Mio. CHF jährlich
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Björn LindroosRedaktor Sport

War er drin oder nicht? Das 2:1 von Luzern gegen Vaduz war die Aufreger-Szene des 6. Spieltags in der Super League. Vaduz-Sawadogo rettet auf der Linie gegen einen Abschluss von Luzerns Toggenburger. Oder hinter der Linie? Die TV-Bilder geben keine Aufklärung, Schiri Kanagasingam entscheidet auf Tor.

Ganz zum Frust von Vaduz-Coach Marc Schneider. «Es gibt keine Bilder, die das Tor beweisen und wir im TV sehen können», sagt er nach der Partie. Zwei Tage nach dem Spiel erklärt der Verband den Entscheid des Schiedsrichters.

«Der Assistent hat dem Schiedsrichter signalisiert, dass er den Ball mit vollem Umfang hinter der Torlinie wahrnahm. Der VAR darf gemäss Protokoll nur dann intervenieren, wenn der zweifelsfreie Bildbeweis vorliegt, dass der auf dem Feld gefällte Entscheid klar und offensichtlich falsch war. Das war in diesem Fall nicht gegeben, weshalb sich der VAR korrekterweise nicht eingeschaltet hat. Ohne Torlinientechnologie, mit deren Mitteln dem Referee ein automatisches Signal auf die Uhr übermittelt würde, oder die Torlinienkamera kann die Situation folglich nicht abschliessend geklärt werden und es ist von der Richtigkeit des Entscheids auszugehen», begründet der SFV die Szene in seiner Rubrik «Ref's Insight».

Wieso haben wir eigentlich keine Torlinientechnik in der Schweiz? Die Liga verzichtet aus Kostengründen auf die Technik. Ein genauer Preis ist nicht klar. Doch die SFL geht davon aus, dass allein der Betrieb, der aktuell aufgrund fehlender Infrastruktur noch nicht in allen Stadien möglich wäre, mindestens 1 Million Franken pro Saison kosten würde. Dabei sind die Installation und weitere Kosten für Kameras nicht eingerechnet. 


Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
5
11
15
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
6
12
14
3
FC Basel
FC Basel
6
2
10
4
FC Sion
FC Sion
5
2
9
5
FC Luzern
FC Luzern
6
-3
8
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
5
-1
7
7
FC Thun
FC Thun
5
-5
7
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
-1
6
9
FC Zürich
FC Zürich
6
-7
6
10
Servette FC
Servette FC
5
-2
4
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
5
-5
4
12
FC Vaduz
FC Vaduz
6
-3
3
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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