YB-Leihgabe Imeri bringt Thun auf die Siegesstrasse
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Highlights im Video:YB-Leihgabe Imeri bringt Thun auf die Siegesstrasse

«Das ist unsere Achillesferse»
Seoane-Tabelle zeigt – alles noch viel schlimmer bei YB

Das Derby-Debakel in Thun ist die vierte Liga-Niederlage für YB in Folge. Das einzig Positive ist, dass der Klub noch immer in den Top 6 klassiert ist. Die Ausbeute seit dem Trainer-Wechsel zu Gerardo Seoane ist aber erschreckend.
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Kanns nicht fassen: YB-Coach Gerardo Seoane beim Derby in Thun.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • YB verliert fünftes Spiel in Serie, historischer Negativrekord seit Oktober
  • Gegentore bleiben Problem unter Seoane, trotz vereinzelt starker Halbzeiten
  • YB nur Platz 8 mit 11 Punkten aus 10 Spielen seit Rückkehr
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

«Es ist für uns von grosser Tragweite, dass es mit der Verpflichtung von Gerry Seoane geklappt hat.» Das liess Christoph Spycher (47), Chief Sports bei YB, am 31. Oktober verlauten. Seoane (47) kam als dreifacher YB-Meistertrainer und einmaliger Cupsieger zurück nach Bern. Als grosser Hoffnungsträger.

Seither sind zehn Super-League-Runden gespielt – und es herrscht grosse Ratlosigkeit. YB hat im Derby in Thun (1:4) die fünfte Niederlage in Folge eingefahren, die vierte in Folge in der Liga – historischer Negativrekord für Gelbschwarz in der Super-League-Geschichte.

In der Seoane-Tabelle noch weiter unten

Der Meistertitel ist mit 17 Punkten Rückstand auf Thun definitiv abgeschrieben, doch YB liegt gerade noch so über dem Strich, mit einem Punkt Vorsprung auf Lausanne – das aber nur über alle gespielten Saisonspiele betrachtet.

In den fast drei Monaten unter dem ehemaligen YB-Erfolgscoach Seoane sieht das Bild düsterer aus: Platz 8 in der Seoane-Tabelle seit dessen Rückkehr. Zum Start ins 2026 lag YB in dieser Tabelle noch in den Top 6.

RangTeamSpiele seit 31.10.TorePunkte
1.Lugano1021:923
2.Thun1023:1221
3.St. Gallen915:1316
4.Lausanne1011:1116
5.Basel1011:915
6.Sion1014:1214
7.FCZ1017:1912
8. YB 10 19:23 11
9.Servette1017:2010
10.Luzern1020:228
11.GC1011:188
12.Winterthur912:237

Die vielen Gegentore unter Seoane fallen auf. «Klar ist das unsere Achillesferse», sagt dieser. Gleichzeitig hebt der bundesligaerprobte Rückkehrer (Leverkusen, Gladbach) hervor: «In diesem Bereich haben wir aber in der ersten Halbzeit und auch am Donnerstag gegen Lyon gezeigt, was wir können.»

Top-Chancen und mehrere Abschlüsse hat Thun dennoch auch in den torlosen ersten 45 Minuten, beispielsweise durch einen gefährlichen Meichtry-Versuch direkt vor der Pause aus nur zwei Metern. Aber der YB-Kasten bleibt tatsächlich rein.

Doch dann, direkt nach der Pause, kassiert YB innert 14 Minuten drei Nackenschläge. Die ganze defensive Aufbauarbeit ist dahin – und die vielen Gegentore eines der Puzzlestücke im grossen YB-Rätsel.

«Klar bin ich nach diesem Spiel angefressen»
2:06
YB-Keller nach Derby-Klatsche:«Klar bin ich nach diesem Spiel angefressen»
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
21
6
32
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
21
3
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
21
-5
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
20
-32
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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