«Trainer schnappte sein Handy und machte die Musik an»
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Nach mieser Shaqiri-Quote
Kommt es beim FCB jetzt zur Penalty-Revolution?

Letzte Saison haben die Basler 7 von 17 Elfmetern verschossen. Zan Celar könnte zum Retter in der Penalty-Not werden. Wenn er denn auch weiter antreten darf.
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Kleiner Anschauungsunterricht, wie man Elfmeter verwandelt: Zan Celar trifft zum FCB-Sieg gegen Servettes Nummer 3 im Tor, Léo Besson.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zan Celar verwandelt beim 1:0-Sieg bei Servette den FCB-Penalty
  • Captain Shaqiri vergab letzte Saison bei sechs von zwölf Versuchen
  • Philip Otele verlängerte die Basler Penalty-Saga im Testspiel gegen Juve
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Florian RazReporter Fussball

«Ganz ehrlich, ich hätte ihn mir gerne genommen.» Albian Ajeti (29) macht nach Spielschluss aus seinem Herzen keine Mördergrube. Natürlich hätte der Basler Stürmer gegen Servette gerne den entscheidenden Penalty versenkt.

Angreifer leben nun mal von Toren. Ob aus dem Spiel heraus. Oder vom Punkt. Aber Mannschaften haben halt auch eine Liste mit Spielern, die Elfmeter schiessen sollen. Und da stand Zan Celar (27) offenbar über Ajeti. Obwohl der Sommerzugang in Genf sein erstes Wettbewerbsspiel überhaupt für den FCB bestritt.

«Mir egal, ob am Ende Mirko Salvi schiesst»

«Er hat von Anfang an gespielt. Darum wollte ich mich da nicht einmischen», sagt Ajeti. Und fügt an: «Ob es jetzt Shaq, Zan, Oti oder am Ende Mirko Salvi ist, ist mir egal. Wichtig ist, dass wir ihn am Ende verwandeln.»

Wobei Ersatzgoalie Salvi dann doch eher ganz hinten auf dieser ominösen Liste stehen dürfte. Celar und Philip Otele (27) dagegen vermutlich weit vorne. Und einer eigentlich meilenweit über allen: Xherdan Shaqiri (34).

Das Problem ist bloss: Der FCB-Captain hat in der vergangenen Spielzeit laut Statistik gleich fünf seiner elf Penaltys vergeben. Und weil er gegen Lugano nach seinem ersten Fehlschuss noch einmal antreten durfte, ist er in Wirklichkeit sogar in sechs von zwölf Versuchen gescheitert.

Eine unfassbar schwache Quote für den FCB-Star. Was letzte Saison dazu führte, dass sich irgendwann sogar Ein-Tore-Stürmer Moritz Broschinski (25) dazu berufen fühlte, aus elf Metern anzutreten. Und dabei natürlich scheiterte. «Beim FCB herrscht inzwischen das Penalty-Chaos», titelte Blick damals.

Und in dieser Saison? Fehlt mit Bénie Traoré (23) jener Spieler, der in der letzten Spielzeit immerhin bei drei von drei Versuchen erfolgreich blieb. Otele dagegen hat im Testspiel gegen Juventus Turin weiter an der Basler Elfmeter-Saga geschrieben: mit einem Fehlschuss nach einem mässig elegant eingesprungenen Hüpfer im Anlauf.

Könnte da nicht Celar der Ritter in glänzender Rüstung sein, der die Basler aus ihrer Penalty-Misere erlöst? Auch wenn es dazu eine kleine Penalty-Revolution brauchen würde, die Shaqiri definitiv in der Hierarchie zurückstuft?

Stephan Lichtsteiner lacht, als er nach dem Sieg in Genf nach einer Änderung auf der Penalty-Liste gefragt wird. Und lässt sich vorerst nicht in die Karten blicken: «Kann sein. Mal schauen, was die Zukunft bringt.»

Der nächste Penalty für den FCB könnte die Antwort liefern. Falls dann Celar und Shaqiri gleichzeitig auf dem Feld stehen.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
1
2
3
2
FC Basel
FC Basel
1
1
3
3
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
5
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
5
FC Sion
FC Sion
0
0
0
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
5
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
0
5
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
11
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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