Colley klaute YB-Captain Benito den Penalty
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«Habe ihn gerne abgegeben»:Colley klaute YB-Captain Benito den Penalty

Bei Gala gegen Yverdon
Auch YB hat jetzt einen Penalty-Dieb

YB zeigt beim 6:1 gegen Yverdon im Wankdorf, dass es wieder Spiele dominieren kann. Läuft dabei alles nach Plan? Zumindest auf dem Papier nicht ganz.
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Er steht im Mittelpunkt, die anderen schauen zu: Ebrima Colley verwandelt zum 6:1.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Es passiert schon wieder in der Liga: ein teaminterner Penalty-Klau
  • Eigentlich wäre Benito statt Colley dran gewesen
  • YB gewinnt 6:1 gegen Yverdon – so reagiert Benito darauf
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Penaltypfiff! Einer schnappt sich den Ball, der dafür gar nicht vorgesehen ist. So geschehen beim YB-Sieg gegen Yverdon (6:1). Ebrima Colley (25) kommt in der 92. Minute Führungsspieler Loris Benito (33) zuvor, rüttelt an der Hierarchie bei Standardsituationen.

«Ja, ich wäre auf der Liste gewesen, nach der Auswechslung von Chris Bedia», bestätigt Captain Benito nach der Partie bei Blick. Debütant Bedia (28) hat zuvor schon einen Penalty verwandelt (zum 3:1). Benito weiter: «Aber ich denke, in diesem Moment ist es für uns das Wichtigste, dass unsere Offensivspieler sich das Selbstvertrauen holen. Darum war für mich klar, dass ich ihm den Ball überlasse.» Beim Stand von 5:1 passiert es. Also völlig okay für ihn? «Absolut», legt der Innenverteidiger nach.

Ärger wie beim FCZ? So reagiert Benito auf dem Feld

Ein Penalty-Klau innerhalb der eigenen Mannschaft? Das kommt einem doch bekannt vor. Es passiert vor wenigen Tagen, am Sonntag beim Klassiker zwischen dem FCZ und Basel. Die Zürcher hätten die Chance, vom Punkt in Führung zu gehen, Mounir Chouiar (26) schnappt Leaderfigur Steven Zuber (33) den Ball weg – und verschiesst. Der FCZ verliert danach 0:1. Trainer Ricardo Moniz (60) ist verärgert.

Weit weniger schlimm ist das Stibitzen des Penaltys im Wankdorf. Denn Colley verwandelt diesen, als es nur noch um Resultatkosmetik geht, zum 6:1. Benito ist der Erste, der den Gambier beim Jubel umarmt und ihn die Höhe stemmt. Dafür legt der Innenverteidiger extra einen kurzen Sprint hin.

Ein dominantes YB gerät im Wankdorf in Spiellaune, scheint mit dem Kantersieg in Fahrt zu kommen, schnuppert fest an den Top 6. Trainer Giorgio Contini (51): «Mich freut die Art und Weise, wir hatten viele Spieler im letzten Drittel, in der Box.» Alles gut also?

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Fassnacht nach dem 6:1: «Mag kein bisschen weniger leiden»

«Als Verteidiger fuchst mich das Gegentor. Wir hätten es verhindern können», sagt Benito. Das dominante YB spielt nach dem Platzverweis gegen Yverdons Diop wegen des Tritts ins Knie von Bedia (42.) in Überzahl und führt 2:0. Alles andere, als die drei Punkte souverän zu holen, wäre bei dieser Ausgangslage ein grosser Rückschlag. Tatsächlich aber keimt bei Yverdon Hoffnung auf, weil Joker Marchesano zum 1:2 trifft (64.). YB gerät kurzzeitig unnötig unter Druck.

Weil aber Christian Fassnacht (31) bei seiner Rückkehr ins Wankdorf nur drei Minuten danach den ersten Penalty herausholt, verwandelt durch Bedia, startet YB die lockere Schluss-Show. Aber man müsse aufpassen, warnt Fassnacht, der gefeierte Mann nach seinem frühen 1:0. «Als YB mit elf Spielern gegen zehn müssten wir diesen Match beim 2:0 eigentlich töten. Aber vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass wir trotz des klaren Endresultats daraus lernen können und merken, dass es kein bisschen weniger leiden mag.» In Zukunft auch nicht bei der Penalty-Hierarchie?

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17
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4
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23
63
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SP
TD
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1
FC Luzern
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2
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8
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-23
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