«Atmosphäre ist ganz speziell»
Burch schwärmt bei seiner Rückkehr nach Luzern

Die Rückkehr in die Swissporarena wird für Marco Burch zum emotionalen Erlebnis. Der ehemalige Luzerner spricht nach dem 3:3 gegen den FCL über besondere Gefühle, viele Emotionen – und eine Atmosphäre, die er so nicht vergessen hat.
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Marco Burch kehrt in anderen Farben in die Swissporarena zurück.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

75 Spieler hat Mario Frick (51) in seinen viereinhalb Jahren beim FC Luzern bereits eingesetzt – eine eindrückliche Zahl. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass von den Akteuren aus seinem allerersten Spiel gegen Basel (0:3) kaum mehr einer übrig ist. Beim wilden 3:3 gegen Servette am Samstagabend stand nur noch ein einziger auf dem Platz – und der spielte erst noch auf der Gegenseite: Marco Burch (25).

Für den Innerschweizer, der mit dem FCL Cupsieger wurde, war es nach seinem Abgang vor rund drei Jahren die erste Rückkehr in die Swissporarena. «Die Atmosphäre hier ist ganz speziell», schwärmt Burch im Gespräch mit Blick nach Schlusspfiff. Entsprechend emotional war der Abend für ihn. Nervöser als sonst sei er zwar nicht gewesen, «aber ich hatte definitiv mehr Emotionen zu kontrollieren».

Mit dabei im Stadion war auch seine ganze Familie – kein Zufall, stammt der Innenverteidiger doch aus Sarnen, nur einen Katzensprung von Luzern entfernt. Vor drei Jahren verliess er die Heimat in Richtung Polen, seit dem vergangenen Winter spielt er wieder in der Schweiz – nun allerdings mit dem Genfersee statt dem Vierwaldstättersee als sportlichem Zuhause.

«Besser ein Punkt als keiner»

Erstmals kehrte Burch damit in fremden Farben nach Luzern zurück. Und der Abend hatte es für den Verteidiger in sich. Am Ende resultierte ein gerechtes Unentschieden. «Wir hätten die Führungen ruhiger runterspielen sollen. Luzern ist aber immer wieder gut für Comebacks. Deshalb ist ein Punkt besser als keiner», sagt er.

Angesichts der Qualität der Spieler im Kader ist es aber immer noch unverständlich, dass eine Mannschaft wie Servette in der Relegation Group steckt. Das sieht auch Burch so. «Die Saison war verkorkst.» Lange darüber nachdenken will er aber nicht: «Wir müssen den Frust in den nächsten Spielen und im Sommer hinter uns lassen, damit wir nächste Saison wieder voll angreifen können.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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