Der auffälligste Spieler bei Servette ist der 19-jährige Thomas Lopes. Es ist bereits sein viertes Spiel in Folge mit einem Treffer. Seine Dribblings sind erneut stark, seine Ballmitnahmen sauber und zielgerichtet.
Miroslav Stevanovic zeigt eine überzeugende erste Halbzeit, taucht danach etwas ab – dennoch bleibt das bosnische Offensivgenie am Ball jederzeit gefährlich. Ebenfalls stark spielt Lamine Fomba, der das Mittelfeld über weite Strecken dominiert. Auch Steve Rouiller überzeugt zunächst und setzt sich mehrfach gegen Andrej Vasovic durch. Beim Luzerner Ausgleich zum 2:2 wird er jedoch von Adrian Bajrami überlistet, beim 3:3 steht er gegen Oscar Kabwit etwas zu weit weg.
Offensiv bleibt Junior Kadile diesmal unter seinen Möglichkeiten, ist aber am 3:2 von Lilian Njoh beteiligt und arbeitet defensiv solide mit. Dass er trotzdem nicht restlos überzeugt, zeigt sein aktuelles Standing.
Ungenügend fällt dagegen die Leistung von Mittelstürmer Samuel Mraz aus, der kaum in Erscheinung tritt und im Abschluss zu unpräzise bleibt. Jérémy Guillemenot verliert zudem vor dem 3:3 den Ball – wobei bei diesem Gegentreffer auch Jérémy Frick mehr hätte ausrichten können.
Hinweis:
Mraz bis 65., Lopes bis 65. und Fomba bis 83. Minute.
Guillemenot ab 65., Njoh ab 65. und Ondoua ab 83. Minute – alle zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Und so haben die Luzern-Spieler abgeschnitten
Luzern stellt gegen Servette seine Comeback-Qualitäten unter Beweis. Nach der ersten Halbzeit liegt man 0:2 hinten. Allerdings weiss niemand, wie das überhaupt möglich war. Sinnbildlich dafür ist der Auftritt von Matteo Di Giusto, der gegen Servette nicht den besten Abend einzieht. Ob er sich seine Top-Leistung für die kommenden zwei Gegner beziehungsweise seine Ex-Klubs (FCZ und Winterthur) aufgespart hat?
Mit viel Herz schafft es Luzern, in der zweiten Hälfte trotzdem noch zurückzukommen. Weil es aber nicht noch zu einem Sieg gereicht hat, gibt es für viele nur eine 4. Eine 5 wäre nach einer durchzogenen ersten Halbzeit zu viel gewesen. Bestes Beispiel dafür ist Adrian Bajrami, der für den gesperrten Pius Dorn die Captainbinde getragen hat. Erst verursacht er quasi das 0:1 und bügelt seinen Fehler in der zweiten Hälfte mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:2 wieder aus.
Den grössten Anteil an der Luzerner Aufholjagd haben derweil die Einwechselspieler Kevin Spadanuda und vor allem Andrejs Ciganiks. Sie sorgen für ordentlich Dampf und küssen ihre Teamkollegen wach.
Hinweis:
Meyer bis 46., Vasovic bis 63., Di Giusto bis 63., Fernandes bis 63. und Ottiger bis 86. Minute.
Spadanuda ab 46., Villiger ab 63., Ferreira ab 63., Ciganiks ab 63. und Karweina ab 86. Minute – Villiger, Ferreira, Ciganiks und Karweina zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Du willst wissen, wie die anderen Teams abgeschnitten haben? Hier gehts direkt zur Übersicht aller Klubs.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 35 | 35 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 35 | 22 | 63 | |
3 | FC Lugano | 35 | 14 | 63 | |
4 | FC Sion | 35 | 21 | 58 | |
5 | FC Basel | 35 | 6 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 35 | 3 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 36 | 6 | 47 | |
2 | Servette FC | 36 | 4 | 47 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 36 | -10 | 42 | |
4 | FC Zürich | 36 | -20 | 38 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 36 | -29 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 36 | -52 | 23 |

