«Winti hat trotz wenig Geld viele Spieler im Kader»
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Abstiegskampf auf der Schützi:«Winti hat trotz wenig Geld viele Spieler im Kader»

30 Spieler sind zu viel
Das ist die Streichliste beim FC Winterthur

Will sich der FCW im Winter noch verstärken, müssen erst Spieler weg. Dabei gibt es mehrere Spieler, die keine Zukunft mehr haben beim Klub. Andere wiederum sind trotz Reservistenrolle wichtig.
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Wo gehts lang für Lukas Mühl?
Foto: foto-net / Kurt Schorrer

Darum gehts

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Stefan KreisReporter Fussball

Lukas Mühl hat keinen untalentierten Zwillingsbruder, so viel steht fest. Auf den Gedanken könnte man trotzdem kommen. Weil der 28-Jährige einst beim 1. FC Nürnberg kickte, bei Austria Wien gar Captain war und zwischenzeitlich einen Marktwert von 1,5 Millionen Franken besass. 

Mittlerweile ist dieser auf 200'000 Franken gesunken. Und auch das ist noch zu hoch, nimmt man seine Leistung beim 0:2 gegen den FC Sion als Massstab. Seine Nicht-Aktion vor dem 0:1 durch Boteli grenzt an Arbeitsverweigerung. Dass der Deutsche überhaupt zum Einsatz kommt, hat mit der Sperre von Captain Remo Arnold und der verletzungsbedingten Absenz von Adrian Durrer zu tun. 

Bloss 323 Minuten hat Mühl in dieser Saison absolviert, trotzdem steht er nicht zuoberst auf der Streichliste. Dieser Platz ist für den luxemburgischen Nationalspieler Marvin Martins reserviert, der es trotz Personalnot nicht ins Kader schafft. Das Problem: Der Innenverteidiger hat noch einen Vertrag bis Juni 2026. Und er wird kaum auf Geld verzichten wollen. 

Elf FCW-Verträge laufen aus

Auch die Verträge von Roman Buess, Luca Zuffi, Pajtim Kasami, Fabian Rohner, Dario Ulrich, Adrian Durrer, Silvan Sidler, Randy Schneider, Bafodé Dansoko Lukas Mühl und Basil Stillhart laufen aus. Letztgenannter hat in dieser Saison bloss 56 Spielminuten absolviert und sich bei seinem Joker-Einsatz gegen Sion nicht mit Ruhm bekleckert. Ebenfalls nicht auf eine dreistellige Zahl an Einsatzminuten kommt Carmine Chiappetta. 

Auch Roman Buess kommt in dieser Saison kaum zum Einsatz, trotzdem dürfte der Basler dem FCW bis im Sommer erhalten bleiben, weil der 33-Jährige ein absoluter Musterprofi ist. Ein Vorbild für die Jungen. Und weil er dank seiner Erfahrung das Zünglein an der Waage spielen kann. So wie beim 2:2 gegen den FCZ Mitte Dezember, als er zwei Minuten nach seiner Einwechslung erst einen Penalty rausholt und diesen dann abgebrüht versenkt. 

Es ist der bislang letzte Zähler für die Winterthurer. Verteidigt die Rahmen-Elf so wie Lukas Mühl gegen Sion, dann dürfte der nächste noch ein wenig auf sich warten lassen. 

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
19
1
24
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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