20 Jahre nach Meisterwunder in Basel
«Einer der schönsten Tage für uns FCZler»

20 Jahre sind seit dem legendären Meistertitel in Basel her. Während die Gegenwart von Enttäuschungen geprägt ist, träumen Lindrit Kamberi und Bledian Krasniqi davon, eines Tages selbst solche Bilder wie 2006 zu erleben.
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Gegen Luzern müssen der FCZ und Bledian Krasniqi wieder einmal als Verlierer vom Platz.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Zürich verliert 0:1 gegen Luzern
  • Fehler von Silvan Huber kostet Punkte, Saisonende in Sicht
  • FCZ seit zwei Jahren in Relegation Group, 2022 letzter Meistertitel
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Drei Tage nach dem umjubelten Derby-Sieg ist der FC Zürich wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen. Die 0:1-Niederlage in Luzern offenbart einmal mehr die altbekannten Probleme dieser Saison: vorne zu ineffizient, hinten mit einem Fehler zu viel. Diesmal ist es Silvan Huber (20), dem der Ball unglücklich durch die Beine rutscht.

Noch ein Heimspiel gegen Servette im Letzigrund – dann ist diese Saison endlich vorbei, dürften sich viele Fans denken. Wahrscheinlich auch einige Spieler. Zwei Jahre in Folge in der Relegation Group haben Spuren hinterlassen.

Die Zeiten, in denen der FCZ um Titel spielte, wirken derzeit weit entfernt.

Krasniqi und Kamberi wissen um die Bedeutung

Apropos Titel: Am Mittwoch jährt sich jener legendäre Abend in Basel zum 20. Mal, an dem der FCZ dank Iulian Filipescus spätem Treffer in letzter Sekunde Meister wurde. Für Lindrit Kamberi (26) ist dieses Datum bis heute präsent. «Ich war damals sieben Jahre alt. Persönlich habe ich zwar nicht mehr viele Erinnerungen, aber ich weiss, wie viel dieser Tag der ganzen FCZ-Familie bedeutet.»

Noch jünger war damals Bledian Krasniqi (24). «Ich habe das Spiel leider nicht live gesehen. Aber ich habe später unzählige Videos davon geschaut. Es ist zweifellos einer der schönsten Tage für uns FCZler», sagt der offensive Mittelfeldspieler, der damals fünf Jahre alt war.

«Es braucht einiges»

Von solchen Momenten träumen Kamberi und Krasniqi selbst. Zwar wurden beide mit dem FCZ bereits einmal Meister – 2022, ebenfalls in Basel. Doch die Sehnsucht nach einem weiteren Titel ist gross. «Ich sage es meinen Mitspielern immer wieder: Wenn man das als Stadtzürcher erleben darf, gehört das zu den schönsten Gefühlen überhaupt», so Kamberi.

Und der Innenverteidiger zeigt sich optimistisch: «Ich glaube fest daran, dass wir das in naher Zukunft wieder erleben können.» Gleichzeitig wissen sowohl er als auch Krasniqi, dass dafür noch viel Arbeit nötig ist. «Wir haben die Championship Group dieses Jahr deutlich verpasst. Deshalb braucht es nächste Saison in vielen Bereichen eine Steigerung», sagt Krasniqi.

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