«Zak» is back – und bei Monaco in Top-Form
Startet Zakaria endlich auch in der Nati durch?

Denis Zakaria gehört zu den Schweizer Spielern mit dem grössten Potenzial. Doch bislang war sein Einfluss in der Nati überschaubar. Nach einer persönlich missglückten EM bietet sich dem Monaco-Captain nun gegen Spanien die Chance zu einem Neustart.
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Immer modisch unterwegs: Denis Zakaria.
Foto: TOTO MARTI
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Sein Potenzial ist unbestritten. Als Denis Zakaria 2017 von YB nach Gladbach in die Bundesliga wechselt, prophezeien Experten dem Genfer eine Weltkarriere. Mit einer unheimlichen Physis und Dynamik ausgestattet, gilt er – als klassischer Box-to-Box-Spieler – als eines der grössten Versprechen im Schweizer Fussball. Zwölf Millionen Franken überweist Gladbach nach Bern, es ist zu jenem Zeitpunkt der teuerste YB-Transfer der Geschichte.

Die grosse Fussball-Welt hat der in Genf aufgewachsene Sohn einer Sudanesin und eines Kongolesen gesehen. Gladbach, London, Turin, Monaco heissen seine Stationen, doch wirklich glücklich wird der heute 27-Jährige nur punktuell. In Gladbach setzt ihn eine langwierige Knieverletzung acht Monate ausser Gefecht. Bei Chelsea und Juventus kann er sich nicht durchsetzen.

Sein Versprechen hat er noch nicht eingelöst

Erst jetzt in Monaco scheint Zakaria sein Glück gefunden zu haben. Beim Champions-League-Teilnehmer ist er unbestritten, legt einen starken Saisonstart hin, den er mit dem ersten Saisontor gegen Lens krönt. Seit dieser Saison trägt er auch die Captainbinde. Er, der ausgesprochene Teamplayer, empathisch, integrativ und immer mit einem Lachen auf den Lippen. Dank seiner Sprachkenntnisse kann sich Zakaria in der multi-kulturellen Garderobe auch mit allen verständigen.

Auch deshalb gehörte «Zak» zu den Beliebtesten innerhalb der Nati. Am Sonntag rückt er für den gesperrten Granit Xhaka ins Team. In Genf, seiner Heimat, vor ausverkauftem Haus. «Es ist immer speziell, in Genf zu spielen.» Trotzdem versuche er, das Spiel wie jedes andere zu nehmen. Kann er Xhaka ersetzen? «Ich bin nicht Granit Xhaka, ich bin Denis Zakaria. Ich versuche, mit meinen Qualitäten der Mannschaft zu helfen.»

Gemischte Erinnerungen an Spanien

Schon einmal rückte Zakaria für Xhaka gegen Spanien ins Team. 2021 im EM-Viertelfinal in St. Petersburg fehlte dieser wegen einer Gelb-Sperre, worauf der Genfer in die Startformation rückte. «Wir haben ein gutes Spiel gemacht und sind bis ins Penaltyschiessen gekommen», erinnert sich «Zak». Er selbst konnte seine fehlende Spielpraxis allerdings nicht kaschieren und hatte Pech, als er in der 8. Minute einen Schuss unhaltbar für Goalie Yann Sommer ins eigene Tor ablenkte.

Das Spiel ist symptomatisch für Zakarias Nati-Karriere. Zwar hat er schon 56 Länderspiele auf dem Konto, seit längerem gehört er dem sechsköpfigen Mannschaftsrat an. Doch an keiner seiner fünf Endrunden-Teilnahmen war Zakaria Stammspieler. Mal aufgrund der Konkurrenz im Mittelfeld, mal wegen mangelnder Spielpraxis, mal weil ihm sein Körper einen Strich durch die Rechnung machte. Wie zuletzt in Deutschland, als er mit einer Oberschenkelverletzung ins Vorbereitungscamp einrückte und erst im Viertelfinal gegen England ein paar Minuten zum Zug kam.

Es sei nicht einfach gewesen, die Verletzung vor der EM zu akzeptieren. «Ich habe enorm gearbeitet, um einige Minuten zu bekommen.» Heute Sonntag bietet sich ihm nun die Chance auf einen Neustart. Ausgerechnet in Genf, seiner Heimat. Und das erst noch gegen den Europameister.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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