«Die Leute verstehen nicht, wie schwierig es war»
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Schweizer U17 nach WM-Out:«Die Leute verstehen nicht, wie schwierig es war»

WM-Traum geplatzt, aber ...
«Wir sind in den besten acht der Welt – wir können stolz sein!»

Die Schweiz kann das WM-Wunder von 2009 nicht wiederholen. Nach einem starken Spiel gegen Portugal verabschiedet sich die U17 im Viertelfinal aus dem Turnier. Für den Trainer ist klar, dass wir diese Talente nicht zum letzten Mal auf höchstem Niveau gesehen haben.
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Die Enttäuschung über das WM-Aus im Viertelfinal ist beim U17-Nationalteam gross.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz verliert 0:2 gegen Portugal im U17-WM-Viertelfinal in Katar
  • Trainer Luigi Pisino lobt Leistung gegen starken Gegner
  • Lausanne-Talent Bruchez erleidet vermutlich Schlüsselbeinbruch in der Schlussphase des Spiels
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Tobias WedermannFussballchef

Um 17.44 Uhr Schweizer Zeit ist der Traum vom WM-Märchen geplatzt: Die Schweiz verliert mit 0:2 gegen Europameister Portugal im Viertelfinal der U17-WM in Katar. «Wir haben gegen einen Super-Gegner gespielt, auf einem sehr hohen Niveau, jeder Fehler von uns führte zu einer Torchance für sie», sagt Trainer Luigi Pisino nach dem Spiel in Doha zu Blick.

«Aber auch wir haben gezeigt, dass wir mithalten und dem Europameister Probleme bereiten können. Wir haben alles probiert und heute für die Schweiz sehr starke Werte vertreten», so der 40-Jährige, der ebenfalls zu den Hauptfiguren dieser Schweizer Turnierleistung gehört.

Hier hätte Wyss die Schweiz in Führung schiessen können
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Top-Chance nach 22 Minuten:Hier hätte Wyss die Schweiz in Führung schiessen können

Die Enttäuschung ist nach dem 0:2 aber spürbar gross. Rund 25 Minuten lang kann die Schweiz sehr gut gegen die Portugiesen entgegenhalten, spielt in der Defensive stabil, mit guter Ordnung und kommt selber zu zwei Topchancen. Dann werden die Favoriten aus Portugal aber immer besser, verbuchen zwei, drei, vier Grosschancen, die entweder neben dem Tor landen oder in den Händen von Nati-Goalie Noah Brogli.

Bittere Tränen nach Schlusspfiff

Kurz vor der Pause verschätzt sich dann FCB-Junior Marco Correia: das 0:1. Nach der Pause ist es wieder Correia, der nicht entschlossen zum Gegner geht und dieser bestraft es mit einem traumhaften Linksschuss zum 0:2. Nach dem Spiel vergiesst Correia bittere Tränen, wird von zahlreichen Mitspielern umarmt und getröstet.

Die Schweiz gibt bis zuletzt aber nicht auf, kontrolliert das Spielgeschehen. U17-Mittelfeldmagier Mladen Mijajlovic blüht ebenfalls nochmals richtig auf, dribbelt sich mehrfach künstlerisch durch die portugiesische Defensive. Doch der Anschluss gelingt nicht mehr. Lausanne-Toptalent Ethan Bruchez fällt in der Schlussphase noch auf die Schulter und scheint sich schwerer verletzt zu haben, muss unter starken Schmerzen ausgewechselt werden. Später erfährt Blick, dass sich Bruchez einen Schlüsselbeinbruch zugezogen haben soll.

«Auf Niederlage kann man nie stolz sein»

So bleibt die erste Niederlage des Turniers überhaupt bestehen. «Wir waren vielleicht etwas zu nett und haben die Einfachheit im Passspiel vergessen», analysiert Captain Gil Zufferey nach dem Spiel. Beim 17-jährigen YB-Junior überwiegt nach dem Viertelfinal-Aus die Enttäuschung. «Auf eine Niederlage kann man nie stolz sein, aber auf die Leistung des gesamten Turniers sicherlich. Um das alles richtig zu realisieren, braucht es bestimmt noch ein paar Tage oder Wochen», so der Innenverteidiger, der sich im Anschluss auch noch für die grosse Unterstützung bedankt, die in der Schweiz während des Turniers angewachsen ist.

Nun geht es für die Schweizer Shootingstars zurück in die Schweiz und in ihre Klubs. Geht es nach Trainer Pisino, war der WM-Viertelfinal in Katar längst nicht das letzte Mal, dass man Zufferey und Co. auf der grossen Bühne des Fussballs gesehen hat. «Ich hoffe schon, sonst haben wir ein grosses Problem in unserer Struktur», sagt der Romand. «Wir sind in den besten acht der Welt. Viele Leute verstehen nicht, wie schwierig es ist, in Europa überhaupt an dieses Turnier zu kommen. Der gesamte Weg bis heute war unglaublich und wir sind sehr stolz auf unsere Spieler.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Mexiko
Mexiko
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0
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2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
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0
0
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4
Tschechien
Tschechien
0
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
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0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
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3
Katar
Katar
0
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
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0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
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0
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2
Marokko
Marokko
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0
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3
Haiti
Haiti
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0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
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1
USA
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
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3
Australien
Australien
0
0
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4
Türkei
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0
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
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Curacao
Curacao
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Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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SP
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1
Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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1
Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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1
Spanien
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2
Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
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1
Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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1
Portugal
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Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
England
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0
2
Kroatien
Kroatien
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Ghana
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4
Panama
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Playoffs
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