So wild feiern die Kosovaren den Sieg gegen Slowenien
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Vor Endspiel gegen die Schweiz:So wild feiern die Kosovaren den Sieg gegen Slowenien

Vor Final gegen die Schweiz
Kosovo-Medien feiern Playoff-Quali – und träumen von der WM

Mit einem 2:0-Sieg über Slowenien hat der Kosovo seinen Platz in den Playoffs der WM-Quali gebucht. Das sorgt in den Medien für grosse Freude.
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Fisnik Asllani lässt den Kosovo mit seinem Tor gegen Slowenien jubeln – der junge Staat träumt von der erstmaligen WM-Teilnahme.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kosovo überrascht in WM-Quali und sichert sich Playoff-Platz
  • Kosovarische Medien feiern historischen Erfolg und Trainer Franco Foda
  • An einen 6:0-Sieg gegen die Schweiz glaubt eigentlich niemand
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Wer hätte das gedacht? Nachdem der Kosovo zum Auftakt der WM-Quali in der Schweiz mit 0:4 untergegangen war, holte die junge Nation aus den nächsten vier Spielen zehn Punkte und kassierte gegen Schweden und Slowenien kein einziges Gegentor. Der Lohn: die Playoff-Quali und eine Mini-Chance, mit einem 6:0 gegen die Schweiz am Dienstag die erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde zu fixieren.

Das kommende Spiel gegen die Schweiz ist in albanischen und kosovarischen Medien aber nur ein untergeordnetes Thema. Zwar werden beispielsweise Granit Xhaka oder Murat Yakin mit Blick auf das Spiel am Dienstag zitiert, wie sie vor überraschend starken Kosovaren warnen. Viel mehr als die Frage, ob ein 6:0 gegen die Schweiz möglich ist, dominiert allerdings die Freude, bereits den Playoff-Platz gesichert zu haben.

In den Online-Auftritten gängiger Zeitungen wie «Epoka e Re», «Koha Ditore» oder «Gazeta Express» findet man mehrere Artikel zu den zahlreichen Gratulanten. Seien es Klubs von kosovarischen Spielern wie Hoffenheim (mit Hajdari, Avdullahu und Asllani) oder Mallorca (Muriqi), oder der britische Botschafter im Kosovo – dass sie dem jungen Fussballland zum Einzug in die WM-Playoffs gratuliert haben, ist vielerorts zu lesen.

Würdigung von Fodas Arbeit

Auch der kosovarische Verbandspräsident Agim Ademi jubelt in einem Facebook-Post emotional mit. «Wir sind aus dem Schlaf erwacht, aber nicht aus dem Traum», schreibt er und betont die historische Leistung, nur neun Jahre nach der Aufnahme durch die Fifa und Uefa so nah an einer WM-Endrunde zu sein. Zum Spiel am Dienstag schreibt Ademi: «Die Schweiz hat sich die WM-Qualifikation praktisch gesichert. Doch wir wollen mit einem Sieg zeigen, welchen Weg wir gegangen und dass wir die moralischen Sieger dieser Gruppe sind.»

Als wichtiger Baustein für diesen Erfolg wird die Anstellung von Franco Foda gesehen. Der Deutsche – dessen Ruf hierzulande mit seinem missglückten FCZ-Intermezzo gelitten hat, wird für seine Arbeit seit seiner Ankunft im Februar 2024 stark gelobt. «Er hat Disziplin, Ruhe und Selbstvertrauen gebracht», titelt beispielsweise «Epoka e Re» in einer Analyse.

Mit diesen Tugenden soll am Dienstag auch die Schweiz geärgert werden. Von einem 6:0 träumen dabei aber nur die Allerwenigsten – der Traum der ersten WM-Teilnahme scheint für sie dennoch zum Greifen nah.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
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4
Tschechien
Tschechien
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
Kanada
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
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3
Katar
Katar
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4
Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
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0
0
4
Schottland
Schottland
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0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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1
USA
USA
0
0
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
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2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
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0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
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Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
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3
Iran
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0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
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0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
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1
Spanien
Spanien
0
0
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2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
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0
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
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0
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3
Irak
Irak
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Norwegen
Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
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1
Argentinien
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Algerien
Algerien
0
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Österreich
Österreich
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0
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Jordanien
Jordanien
0
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
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1
Portugal
Portugal
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0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
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Usbekistan
Usbekistan
0
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4
Kolumbien
Kolumbien
0
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
England
England
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0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
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Ghana
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0
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4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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