Matchwinner gegen Schweden
Wie sich Ndoye für die Nati unverzichtbar machte

Vor zwei Jahren in Rumänien stand Dan Ndoye erstmals in der Startaufstellung der Nati. Inzwischen ist der Lausanner absoluter Leistungsträger. Beim 4:1 gegen Schweden ist er mit einer Vorlage und einem Tor zusammen mit Breel Embolo der Matchwinner.
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Der Löwenjubel ist zu Dan Ndoyes Markenzeichen geworden.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dan Ndoye avanciert zum Leistungsträger in der Schweizer Nationalmannschaft
  • Ndoye überzeugt mit Schnelligkeit, Disziplin und Torgefahr auf beiden Seiten
  • Vier Tore und drei Assists in den letzten sieben Länderspielen
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Szene ist symptomatisch für Dan Ndoye (25). In der 77. Minute gewinnt er das Duell gegen den schwedischen Gegenspieler an der eigenen Grundlinie und holt einen Abstoss heraus. Er lässt sich von den Fans feiern und jubelt ihnen zu. Zwei Minuten zuvor hatte Ndoye auf der Gegenseite gejubelt – und zwar über sein Tor zum 3:1. Es ist die Entscheidung in dieser Partie, in der die Nati eine Stunde lang mehr zu leiden hatte, als ihr lieb war.

Ob vorne oder hinten: Dan Ndoye ist in der Nati zum absoluten Leistungsträger avanciert. «Er arbeitet defensiv unglaublich diszipliniert», lobt Murat Yakin seinen Flügelstürmer. «Und vorne hat er während seiner Zeit in Bologna den Knopf aufgemacht.» Seit diesem Sommer trifft Ndoye auch in der Nati regelmässig. Vier Tore und drei Assists lautet seine Bilanz aus den letzten sieben Länderspielen, nachdem er zuvor in 20 Länderspielen nur einmal getroffen hat – an der EM 2024 im Gruppenspiel gegen Deutschland.

Antritt als grösste Waffe

Das 1:0 von Breel Embolo in der 13. Minute bereitet Ndoye vor. Mit einem wuchtigen Antritt verschafft er sich über rechts den nötigen Raum, um mit einer scharfen Hereingabe den Torschützen zu bedienen. «Seine Schnelligkeit war schon vor zwei Jahren überragend, als wir ihn in Rumänien von Beginn haben spielen lassen», sagt Yakin. «Er kommt sehr leichtfüssig an seinem Gegner vorbei.» Dies bekommt in Genf auch BVB-Spieler Daniel Svensson zu spüren, der vor dem 0:1 den entscheidenden Schritt zu spät kommt.

Warum die Nati in Pristina nichts mehr anbrennen lässt
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Blick-Fussballchef schätzt ein:Warum die Nati in Pristina nichts mehr anbrennen lässt

Ndoye selbst gibt sich bescheiden. «Ich versuche immer, etwas Entscheidendes beizutragen, aber am Ende sind die drei Punkte das Wichtigste.» Was sind die Gründe, warum es der Nati im Vergleich zum letzten Herbst wieder wesentlich besser läuft? «Wir haben viele neue Spieler, eine neue Generation – und einen guten Mix», so der Nottingham-Stürmer. «Jeder kennt seine Rolle und gibt das Maximum. Und wir haben Spass zusammenzuspielen, aber auch, zusammen für das Team zu arbeiten.»

In England noch einmal besser geworden

Der Lohn: Geschieht am Dienstag in Pristina nichts Unerwartetes, dann fährt die Nati im nächsten Sommer an die WM nach Nordamerika. «Für das eigene Land eine WM zu spielen, ist ein Traum, den man seit der Kindheit hat», so Ndoye. Obwohl er sein Debüt in der Nati kurz vor der WM in Doha gegeben hatte, verpasste er diese.

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Die WM-Quali ist der Schweiz praktisch nicht mehr zu nehmen.
Foto: TOTO MARTI

In Nordamerika wird Ndoye verpasstes nachholen. Und dort wird er noch stärker sein, als bisher – ist zumindest Yakin überzeugt. Mit seinem Transfer nach England habe Ndoye noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. «Er muss sich dort Woche für Woche durchsetzen, aber auch im Training immer wieder zeigen.» Deshalb ist Yakin überzeugt: «Dan steigert sich von Spiel zu Spiel.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Gruppe D
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Australien
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Türkei
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Gruppe E
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Deutschland
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Demokratische Republik Kongo
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