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«Das nagt an unserem Stolz»:Freuler will die Nations-League-Erlösung gegen Serbien

Freulers Ehefrau ist Serbin
«Die Familie meinte: ‹Schiess bitte kein Tor gegen uns›»

In zwei Tagen kommt es in Leskovac zum Duell gegen Serbien. Vergangene Partien zwischen den beiden Mannschaften waren hochbrisant. Auch für Remo Freuler, dessen Frau aus Serbien stammt, ist es ein spezielles Spiel.
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Darum gehts

  • Remo Freuler sprach an der Pressekonferenz vor dem Serbien Spiel
  • Ein spezielles Spiel für Freuler: Seine Ehefrau ist Serbin
  • Ihre Familie bittet ihn scherzhaft, er solle keine Tore schiessen
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Carlo SteinerRedaktor Sport
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Für Remo Freuler ist das Serbien-Spiel spziell. Seine Ehefrau ist Serbin.
Foto: Toto Marti

Für Remo Freuler sind Duelle gegen Serbien immer speziell – und das nicht nur wegen der beiden turbulenten WM-Spiele 2018 und 2022. Die Ehefrau des Bologna-Stars ist Serbin, spricht mit ihrer gemeinsamen Tochter viel serbisch. «Dadurch habe ich auch ein bisschen gelernt», sagt ihr Ehemann an der Medienkonferenz zwei Tage vor dem Spiel.

Der einstige Winti- und GC-Junior hofft, dass die Partie diesmal ruhig verläuft und sich die Beteiligten auf den Sport konzentrieren können. «Es ist ein normales Quali-Spiel, es geht um Fussball und nichts anderes», hebt der Glarner hervor. In seinem familiären Umfeld hörte er im Vorfeld des Spiels ein paar Sprüche. «Schiess bitte kein Tor gegen uns.» Ansonsten sei es aber auch für sie ein gewöhnliches Spiel.

Der Grund für diese Bitte ist klar. Freueler erzielte in 74 Länderspielen bereits zehn Tore – eine starke Quote für einen zentralen Mittelfeldspieler. Aus serbischer Sicht ist natürlich vor allem das Tor an der WM in Katar gegen die Adler, wie die Nationalmannschaft genannt wird, noch in bester Erinnerung. «Wäre nicht nötig gewesen, aber es ist okay, weil du es bist.», habe er oft gehört, erklärt Freuler und lacht dabei laut.

Dauerbrenner in der Nati und im Verein

Mit Blick auf das Sportliche rückt Freuler vor allem die Defensive in den Fokus. «Die Stabilität hat uns an der EM ausgezeichnet. Dazu müssen wir zurückkehren. Vorne sind wir immer gut für Tore, so Freuler. Der Serie-A-Söldner ist sowohl im Klub als auch in der Nati gesetzt, hat in dieser Saison bereits elf Pflichtspiele bestritten – alle über die volle Distanz. Die Gründe für seine ausgezeichnete Fitness seien ein Gesamtpaket aus DNA, der Kenntnis über den eigenen Körper, Wettkampfpraxis und einer Prise Glück. «Aber am wichtigsten ist, dass du viel spielst.»

Die Pressekonferenz im Ticker zum Nachlesen:

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