«Mir ist egal, wie hoch mein Marktwert ist»
Knackt Manzambi bald den Xhaka-Rekord als teuerster Schweizer?

Vor einem Jahr war Johan Manzambi bei der Testspiel-Reise der Nati in die USA die Entdeckung. Inzwischen ist der 20-jährige Genfer das grosse Versprechen im Schweizer Fussball.
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Johan Manzambi ist der Aufsteiger der abgelaufenen Saison.
Foto: TOTO MARTI
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

In der NBA, der amerikanischen Basketball-Profiliga, wird jede Saison der beste sechste Mann ausgezeichnet. Also der beste Spieler eines Teams, der jeweils nicht in der Startaufstellung steht. Gäbe es diesen Award in der Nati, wäre Johan Manzambi (20) ein heisser Anwärter auf diesen. Denn der polyvalente Genfer ist trotz seiner herausragenden Saison in der Bundesliga in der Nati noch nicht Stammspieler.

Manzambi nimmt es gelassen. «Ich vertraue dem Trainer. Er hat seine Sache sehr gut gemacht, und auch die Mannschaft hat ihre Sache zuletzt sehr gut gemacht.» Er gebe sein Bestes und versuche, der Mannschaft zu helfen, «egal ob ich von Anfang an spiele, eingewechselt werde oder gar nicht zum Einsatz komme». In Freiburg ist Manzambi, der im Mittelfeld und im Sturm jede Position spielen kann, gesetzt.

Besonderes Spiel in Genf

In seinen bislang zehn Länderspielen ist Manzambi achtmal eingewechselt worden, meistens als Flügel. So auch am 15. November 2025 gegen Schweden in der WM-Quali, als er in der Nachspielzeit das 4:1 schoss. «Es war mein schönstes Tor der Karriere. Zu Hause in Genf, vor all meinen Freunden und meiner Familie», so Manzambi, der 2023 den Nachwuchs von Servette Richtung Freiburg verliess.

Seine Eltern, die aus Angola und der Demokratischen Republik Kongo stammen, und seine drei älteren Geschwister spielen eine wichtige Rolle im Leben von Johan Manzambi. «Sie sorgen dafür, dass ich auf dem Boden bleibe.» Auch der Glauben ist für ihn wichtig. Am liebsten hört er Gospelsongs, täglich betet er. Und wenn er zu Hause in Genf ist, geht er – wenn möglich – auch in die Kirche.

Bald teuerster Schweizer aller Zeiten?

Grund zum Abheben hätte Manzambi durchaus. Dank seiner starken Saison bei Freiburg, das den Einzug in den Europa-League-Final schaffte, steht er inzwischen in den Notizbüchern diverser Top-Klubs in Europa. Dass er, falls er gesund bleibt, dereinst Freiburgs teuerster Transfer wird (bisher 25 Millionen Euro), ist so gut wie sicher. Gut möglich, dass er aber auch Granit Xhaka als teuersten Schweizer Transfer aller Zeiten ablösen wird (45 Millionen Franken).

Der Spieler selbst nimmt die Spekulationen gelassen. «Mir ist egal, wie hoch mein Marktwert ist. Ich will einfach Fussball spielen und wenn möglich alles gewinnen.» Und er betont: «Noch bin ich Spieler von Freiburg.» Sein Fokus gilt der WM, womit sich für ihn ein Bubentraum erfüllt. Aber auch er weiss: Wenn er in den USA und Kanada ähnlich stark wie zuletzt in Freiburg spielt, dann dürfte bereits seine nahe Zukunft nicht im Breisgau liegen. 

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
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4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
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2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
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4
Ecuador
Ecuador
0
0
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
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2
Japan
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3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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1
Belgien
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2
Ägypten
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0
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3
Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
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1
Spanien
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0
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2
Kap Verde
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3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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PT
1
Frankreich
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2
Senegal
Senegal
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0
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3
Irak
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Norwegen
Norwegen
0
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
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1
Argentinien
Argentinien
0
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2
Algerien
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0
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3
Österreich
Österreich
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0
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4
Jordanien
Jordanien
0
0
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
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0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
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Ghana
Ghana
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4
Panama
Panama
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0
Playoffs
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