«Nach dem Schottland-Spiel ging ich zum Medizincheck»
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Rieder zum Stuttgart-Wechsel:«Nach dem Schottland-Spiel ging ich zum Medizincheck»

Medizincheck statt freier Tag
So lief der Rieder-Wechsel zum VfB ab

Es sind aufregende Tage für Fabian Rieder. Zuerst rückt er gegen Deutschland in die Startelf und trägt mit dazu bei, dass die Nati gegen den Gastgeber ein heroisches 1:1 erkämpft. Am Tag danach gibt er seinen Wechsel zum VfB Stuttgart bekannt.
Publiziert: 25.06.2024 um 15:50 Uhr
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Aktualisiert: 25.06.2024 um 16:53 Uhr
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Fabien Rieder ist glücklich über seinen Wechsel zum VfB Stuttgart.
Foto: TOTO MARTI
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Bereits im Winter hat der VfB Stuttgart bei Fabian Rieder (22) angeklopft. Allerdings zerschlug sich diese Option, weil der Mittelfeldspieler zu Beginn der Saison bereits für YB Spiele bestritten hatte. Doch die Stuttgarter blieben hartnäckig, erkundigten sich bei Rieders Berater immer wieder und machten nun in den letzten Tagen ernst – trotz laufender EM-Vorrunde.

«Manchmal kann man die Sachen nicht steuern, der Fussball ist ein lebendiges Business», sagt Rieder. Es sei ihm aber gelungen, das Ganze gut zu koordinieren. «Und letztlich ist es für mich etwas sehr Positives, aus dem ich Energie rausnehmen konnte und das mir einen zusätzlichen Push verliehen hat.»

Nach dem Schottland-Spiel war alles fix

Der Mittelfeldspieler versuchte, das Thema so gut es ging von sich fernzuhalten. «Ich sagte meinem Berater, er solle mir nur die wichtigsten Updates durchgeben.» Mehrere Klubs hatten sich um Rieder bemüht, der eine schwierige Saison in der Ligue 1 hinter sich hat. «Es war in Rennes aber nicht alles schlecht. Ich habe sehr viel gelernt, Fortschritte gemacht und bin reifer geworden.»

Nach dem Schottland-Spiel, bei dem Rieder die letzte Viertelstunde zum Einsatz kam, teilte ihm sein Berater mit, dass der Deal – eine Ausleihe mit Kaufoption für den VfB – unter Dach und Fach sei. Während andere am Tag danach den freien Nachmittag genossen, sich mit ihren Angehörigen trafen oder sich im Teamhotel vergnügten, begab sich Rieder zum Medizincheck. Danach traf er sich mit Nati-Kollegen zum gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Vivaldi, ein unter Fussballern beliebtes Lokal.

EM als Transferbörse

Wie an jeder Endrunde im Sommer nimmt der internationale Transfermarkt auch am Turnier in Deutschland Fahrt auf. Die Regeln sind klar: «Zuerst kommen unsere Bedürfnisse», sagt Nati-Direktor Pierluigi Tami. Falls von Spielern Sonderwünsche eingehen sollten, würde man diese evaluieren. «Das ist aber momentan nicht der Fall.»

Könnte aber noch passieren, vor allem wenn die Nati noch länger im Turnier verbleiben sollte. Einerseits wecken die Erfolge das Interesse an den Spielern, andererseits gibt es einige, die auf Klubsuche sind. Der Vertrag von Ricardo Rodriguez bei Torino läuft aus, Ruben Vargas hat schon vor dem Turnier seinen Wechselwunsch geäussert – und auch andere, wie Zeki Amdouni oder Yvon Mvogo, die mit ihren Klubs abgestiegen sind, sind einem Transfer nicht abgeneigt.

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