«War ein spezielles Spiel für mich»
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Jashari zum Sieg in Skopje:«War ein spezielles Spiel für mich»

Jasharis spezieller Abend
«Ich wollte dem Team helfen, nicht Granit ersetzen»

Vor den Augen seiner Familie zeigte Ardon Jashari in Skopje eine gute Leistung als Xhaka-Ersatz. Von Trainer Murat Yakin gibts Sonderlob, Jashari selbst spricht über die gute Harmonie mit Kollege Freuler.
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Steht unter besonderer Beobachtung: Ardon Jashari.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ardon Jashari glänzt in Skopje als Xhaka-Ersatz und erhält Sonderlob
  • Trainer Yakin lobt Jasharis Spielintelligenz, kritisiert aber zu hastige Entscheidungen
  • Mit 24 Jahren könnte Jashari erstmals zwei Nati-Startelfeinsätze in Folge haben

Es war ein besonderes Rampenlicht, in dem Ardon Jashari am Samstagabend in Skopje stand. Zum einen sassen viele Mitglieder seiner Familie auf der Tribüne in Nordmazedonien. «Das ist ein Traum für mich und für sie, dass ich in Skopje – wo ich meine Wurzeln habe – spielen konnte», sagt der gebürtige Innerschweizer nach der Partie. Die Familie sei bestimmt stolz auf ihn, dass er mit der Schweiz gewonnen habe und sie ihn live im Stadion sehen konnte.

Zum anderen stand Jashari aber auch unter besonderer Beobachtung, weil er Captain Granit Xhaka im Mittelfeld ersetzen durfte. Von Nati-Trainer Murat Yakin gibt es nach Abpfiff Sonderlob für seinen Schützling: «Er hat seine Aufgabe sehr gut erfüllt. Er war die Schaltzentrale, defensiv sehr engagiert, aber auch offensiv hat er sehr gute Bälle in die Spitze geschlagen und in die Schnittstelle gespielt – es hat Freude gemacht, ihm zuzuschauen.» Yakin glaubt, dass sich Jashari im Zusammenspiel mit den Innenverteidigern sowie Remo Freuler als Partner im Mittelfeld wohlgefühlt habe. Aber: «Ein-, zweimal war er zu hastig und hat zu schnell die Entscheidung gesucht.»

Auch der Milan-Profi sagt nach dem Spiel, dass er sich sehr gut mit Remo Freuler ergänzt habe, obwohl man noch nicht oft zusammengespielt habe. «Schliesslich hat er ja ein Tor gemacht!» Er merke die Harmonie mit Freuler und sehe, dass der Routinier ihm vertraue. Auf dem Platz sah diese Harmonie so aus, dass sich Freuler und Jashari immer wieder ausgetauscht haben, wer in die Offensive geht und wer defensiv absichert. Entsprechend unberechenbar war das Duo auch für den Gegner. «Es war ein guter Start von mir, aber auch von der Mannschaft. Wir haben unser Spiel komplett durchgezogen. So macht es Spass», zieht der 24-Jährige als Fazit.

Nächtlicher Besuch der Familie im Teamhotel

Bei SRF betont Jashari allerdings auch, dass es ihm nicht primär darum gegangen sei, die grossen Fussstapfen von Granit Xhaka während dessen Abwesenheit zu füllen. «Ich habe versucht, einfach meine Qualitäten auf den Platz zu bringen und dem Team zu helfen und nicht, Granit zu ersetzen.» Allerdings sei er stolz darauf, dass man ihn mit dem Rekordspieler vergleiche.

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Die Schweiz jubelt über den geglückten Nations-League-Auftakt gegen Nordmazedonien.
Foto: Toto Marti

Dieser fehlt auch am Dienstag in Schottland, wo Jashari ein ganz anderes Spiel erwartet – «mit Fans, die richtig heiss sind». Doch nach der Leistung vor den Augen seiner Familie ist davon auszugehen, dass der 24-Jährige auch im Hampden Park im zweiten Spiel in Folge in der Startelf stehen wird. Etwas, das es in Jasharis Nati-Karriere noch nie gegeben hat. Mit im Gepäck noch spezielle Unterstützung. Denn in der Nacht auf Sonntag durften die Familienmitglieder ihren Ardon noch im Teamhotel besuchen.

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