Darum ist Alvyn Sanches nicht bei der WM dabei
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Nati-Trainer Yakin erklärt:Darum ist Alvyn Sanches nicht bei der WM dabei

Es war sein Wunsch
Alvyn Sanches mit spezieller Nati-Aktion – trotz WM-Aus

Am Mittwoch gab Nati-Trainer Murat Yakin sein WM-Kader bekannt – und erteilte dabei auch YB-Star Alvyn Sanches definitiv eine Absage. Der begnadete Techniker zeigt im Frust aber Grösse – und sorgt für eine ganz spezielle Aktion.
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Sanches muss damit weiter auf einen Einsatz in einem Ernstkampf für die Schweiz warten.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alvyn Sanches fährt nicht mit der Schweiz an die WM
  • YB-Star macht trotzdem mit bei Nati-Autogrammstunde
  • Yakin sorgt sich nicht um einen allfälligen Nationenwechsel
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Lucas WerderReporter Fussball

Welche Spieler Murat Yakin (51) mit an die WM nach Nordamerika nimmt, war schon vor der offiziellen Kaderbekanntgabe am Mittwochvormittag klar. Blick hatte bereits am Samstag die 26-köpfige Kaderliste bekannt gemacht. Im UBS-Hauptsitz in Zürich musste der Nati-Coach deshalb aber nicht weniger Fragen beantworten. Im Gegenteil.

Für die grössten Aufreger sorgte im Vorfeld die Nicht-Nominierung von Alvyn Sanches (23). Der YB-Spielmacher gehört zu den drei Spielern, die im März für die beiden Testspiele gegen Deutschland und Norwegen noch ein Aufgebot erhalten hatten, nun aber keinen Platz in Yakins WM-Team finden. «Alvyn ist in dieser Saison von einer grossen Verletzung zurückgekommen. Er verfügt über ein grosses Potenzial. Aber er ist vielleicht noch nicht ganz so weit, dass er auf diesem internationalen Niveau spielen kann», erklärt Yakin.

Neben Sanches hat der Nati-Trainer am Sonntag auch Joël Monteiro (26) und Vincent Sierro (30) eine Absage erteilt. «Klar waren sie nicht erfreut. Es war sehr emotional», schildert Yakin. Während er sich im Fall von Monteiro mit Düsseldorf-Knipser Cedric Itten (29) für einen anderen Stürmertyp «mit viel Boxpräsenz» entschieden hat, ist Sierro dem grossen Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld zum Opfer gefallen.

Gute Nati-Signale von Sanches

Insbesondere Sanches scheint den Entscheid aber sportlich genommen zu haben. Der Lausanner hat nach Blick-Infos trotz des Nicht-Aufgebots darauf bestanden, am Freitag an einer bereits im Voraus geplanten UBS-Autogrammstunde in Basel teilzunehmen. Yakin macht sich nicht nur darum keine Sorgen, dass der Mittelfeldspieler einen Nationenwechsel vollziehen könnte. Sanches wäre theoretisch auch für die beiden WM-Teilnehmer Portugal und Kap Verde spielberechtigt.

«Wir sind mit ihm im Austausch. Er hat uns signalisiert, dass er weiterhin für die Schweiz spielen möchte», erklärt der Nati-Trainer. Eine WM sei ohnehin nicht dazu da, um junge Spieler festzuspielen, so Yakin. Dafür kündigt er an, für die Nations-League-Spiele im Herbst mehrere junge Spieler in die Nati integrieren zu wollen. Dazu dürfte auch Sanches gehören, der bislang drei Testspiele für die Schweiz absolviert hat.

Mit Christian Fassnacht (32) hat dafür ein anderer YB-Spieler den Sprung in den WM-Kader geschafft. «Seine Erfahrung und seine Statistiken sprechen für ihn», sagt Yakin über den Torschützenkönig der Super League, auf dessen Charakter der Nati-Coach ebenfalls grosse Stücke hält. Fassnacht dürfte zu den ersten Spielern gehören, die am Montag im WM-Camp in St. Gallen eintreffen. Bis spätestens Donnerstag werden auch jene Profis erwartet, die an diesem Wochenende mit ihren Klubs noch im Einsatz stehen. Abflug in Richtung San Diego, wo die Schweizer während der Gruppenphase logieren, ist am 2. Juni.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
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0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
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0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
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0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
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1
USA
USA
0
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0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
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3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
Deutschland
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0
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2
Curacao
Curacao
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3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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1
Niederlande
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2
Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
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1
Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
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1
Argentinien
Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
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PT
1
Portugal
Portugal
0
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
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Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
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1
England
England
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2
Kroatien
Kroatien
0
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Ghana
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0
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Panama
Panama
0
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Playoffs
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