Schon am vergangenen Wochenende wurde bekannt, mit welchen 26 Spielern Nati-Trainer Murat Yakin (51) an die WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada reisen will. Auf der Liste fanden sich viele erwartbare Namen. Für mehr Gesprächsstoff sorgten die Abwesenden.
Vor allem die Nicht-Nomination von YB-Star Alvyn Sanches (23) war nicht für alle nachvollziehbar. Yakin erklärte den Entscheid am Mittwoch an der Nati-Pressekonferenz: «Alvyn hatte eine grosse Verletzung im letzten Jahr. Vielleicht ist er noch nicht ganz so weit, dass er international auf diesem Niveau spielen kann. Zudem hat er auf seiner Position viel Konkurrenz.»
Statt auf Sanches zu setzen, nimmt Yakin lieber Akteure wie Super-League-Torschützenkönig Christian Fassnacht (32) oder Cedric Itten (29) von 2.-Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf mit. Erfahrung statt Wirbelwind. Yakin: «Klar, Alvyn Sanches war enttäuscht, aber er hat es sportlich genommen.»
Ganz grundsätzlich habe er das Kader «leistungsorientiert» zusammengestellt, sagt Yakin weiter. Ob der denn auch Kleider einpacke, die bis zum Final reichen? Darauf reagiert der Schweizer Nationaltrainer mit einem Schmunzeln. «Ich glaube, es gibt genügend Hotels, bei denen man die Wäsche machen lassen kann.»
Hier gibts die Nati-PK zum Nachlesen: