Darum ist Alvyn Sanches nicht bei der WM dabei
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Nati-Trainer Yakin erklärt:Darum ist Alvyn Sanches nicht bei der WM dabei

Fehlt internationales Niveau?
Nati-Coach Yakin erklärt WM-Aus für YB-Star Sanches

Nati-Trainer Murat Yakin hat seine 26 Spieler fürs WM-Kader gefunden. In der offiziellen SFV-Pressekonferenz erklärt der 51-Jährige seine Wahl – und warum einige prominente Namen nicht dabei sind.
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Nati-Trainer Murat Yakin hat das WM-Kader offiziell bekanntgegeben.
Foto: Nico Ilic/freshfocus
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Schon am vergangenen Wochenende wurde bekannt, mit welchen 26 Spielern Nati-Trainer Murat Yakin (51) an die WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada reisen will. Auf der Liste fanden sich viele erwartbare Namen. Für mehr Gesprächsstoff sorgten die Abwesenden. 

Vor allem die Nicht-Nomination von YB-Star Alvyn Sanches (23) war nicht für alle nachvollziehbar. Yakin erklärte den Entscheid am Mittwoch an der Nati-Pressekonferenz: «Alvyn hatte eine grosse Verletzung im letzten Jahr. Vielleicht ist er noch nicht ganz so weit, dass er international auf diesem Niveau spielen kann. Zudem hat er auf seiner Position viel Konkurrenz.»

Statt auf Sanches zu setzen, nimmt Yakin lieber Akteure wie Super-League-Torschützenkönig Christian Fassnacht (32) oder Cedric Itten (29) von 2.-Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf mit. Erfahrung statt Wirbelwind. Yakin: «Klar, Alvyn Sanches war enttäuscht, aber er hat es sportlich genommen.»

Ganz grundsätzlich habe er das Kader «leistungsorientiert» zusammengestellt, sagt Yakin weiter. Ob der denn auch Kleider einpacke, die bis zum Final reichen? Darauf reagiert der Schweizer Nationaltrainer mit einem Schmunzeln. «Ich glaube, es gibt genügend Hotels, bei denen man die Wäsche machen lassen kann.»

Hier gibts die Nati-PK zum Nachlesen:

10:53 Uhr

Alle WM-Spieler im Überblick

Bereits am Wochenende ​​kannte Blick exklusiv die Namen im Schweizer Aufgebot​​ für die WM. Dabei fiel vor allem die Absenz von YB-Star Alvyn Sanches (23) auf. Ansonsten beinhaltet das Aufgebot viele bekannte Gesichter:

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11:45 Uhr

Damit endet die Pressekonferenz der Nati mit Trainer Murat Yakin in Zürich. Die Schweizer werden sich in der kommenden Woche in St. Gallen auf die WM vorbereiten. Das nächste Testspiel findet dann am 31. Mai gegen Jordanien im Kybunpark statt.

11:43 Uhr

Die WM-Ziele der Nati

«Wir sind ambitioniert», sagt Nati-Trainer Murat Yakin mit Blick auf die WM. Auf die Frage, ob er bis zum Final gepackt habe, reagiert er mit einem Lächeln. «Ich glaube, es gibt genug Hotels, bei denen man die Wäsche machen kann.»

Zuvor hatte Yakin klargemacht, dass man nach der starken WM-Quali nun «die beste Endrunde einer Schweizer Mannschaft» hinlegen wolle. 

11:38 Uhr

Yakin über den Fall Okafor

Natürlich wird auch die Personalie Noah Okafor nochmals zum Thema. Ihn lobt Yakin ausdrücklich. «Dass er sich vor der Mannschaft entschuldigt hat, zeigt viel Grösse. Er hat sich auch im Training wieder gut integriert. Es ist bloss schade, dass er in den letzten Wochen mehrmals verletzt war. Aber er kennt seine Rolle und er hat sie jetzt auch akzeptiert.»

11:36 Uhr

Manzambi im Hoch – auch in der Nati?

Nun wird Yakin auf Johan Manzambi (20) angesprochen, der in den letzten Wochen stets starke Leistungen abgeliefert hat und am Mittwochabend mit dem SC Freiburg sogar im Final der Europa League steht. Yakin sagt dazu: «Kopfschmerzen macht mir seine Rolle überhaupt nicht. Viel mehr habe ich Freude. Er wird mit Erfahrung und grossem Selbstvertrauen zu uns kommen. Er ist sehr vielseitig einsetzbar. Mit Manzambi haben wir jetzt noch mehr Möglichkeiten. Ich kann mir auch vorstellen, ihn im Sturm zu bringen. Er ist eine sehr interessante Persönlichkeit.»

11:31 Uhr

Einzelne Spieler waren überrascht

«Es gab den einen oder anderen Spieler, der nicht damit gerechnet hat», sagt Yakin über die Aufgebots-Gespräche in den letzten Wochen. Wer genau das war, lässt sich der Nati-Trainer nicht entlocken. Er sagt aber auch, dass es auf der anderen Seite nicht immer lustig war, einigen Akteuren für die Endrunde eine Absage erteilt haben zu müssen. «Das war teilweise unangenehm.»

11:27 Uhr

Darum ist Christian Fassnacht dabei

Nun geht es um die Nominierung von YB-Star Christian Fassnacht (32). Yakin sagt zu diesem Entscheid: «Er kennt seine Rolle und die Statistik spricht für ihn, wenn einer Torschützenkönig in der Super League wird. Er ist ein flexibler Spieler, der sich das verdient hat. Es wäre schade gewesen, ihn zu Hause zu lassen.»

11:24 Uhr

So haben Sierro, Monteiro und Sanches reagiert

Yakin erklärt, wie Vincent Sierro, Joël Monteiro und Alvyn Sanches auf die WM-Absage reagiert haben. Sie alle waren zuletzt bei der Nati dabei. «Klar waren sie nicht erfreut. Es war auch sehr emotional. Wir haben auf diesen Positionen sehr viel Konkurrenz.»

Angst, dass Sanches nun bald für das portugiesische Nationalteam auflaufen könnte, hat Murat Yakin nicht. «Wir dürfen eine WM nicht dafür verwenden, einen Spieler einfach an uns zu binden. Alvyn Sanches hat uns signalisiert, dass für uns spielen will. Den Entscheid nun hat er sportlich aufgenommen. Aber klar, er war enttäuscht.»

11:18 Uhr

Hat die Nati eine Weltmeister-Prämie?

Von einem Journalisten aus der Runde kommt die Frage nach einer Prämie, sollte es mit dem Weltmeistertitel klappen. Yakin schmunzelt: «Das wurde bereits im Frühjahr geregelt. Wir wollen nicht in den nächsten Tagen zusammenkommen und noch über Prämien diskutieren.»

11:16 Uhr

Yakin bezeichnet das Kader «leistungsorientiert»

Yakin erklärt nun grundsätzlich sein Vorgehen bei der Kader-Zusammenstellung: «Wir wollten auf Bewährtes setzen und Spieler mitnehmen, die sich das auch verdient haben. Das Momentum spielte eine Rolle und das Aufgebot sollte auch leistungsorientiert sein. Wir haben nun die Möglichkeit, verschiedene Systeme zu spielen und sind flexibel.»

11:13 Uhr

Yakin über Zeki Amdouni

Zeki Amdouni kam in der Nati zuletzt bloss zu Teileinsätzen. Yakin über den Stürmer: «Medizinisch ist er zu 100 Prozent fit. Er kennt unser System. Er kennt seine Rolle. Auch darum bin ich sehr froh, dass er dabei sein kann.»

«Nati-Aufgebot hat für mich einen riesengrossen Fehler»
1:34
Fragwürdiger Yakin-Entscheid?«Nati-Aufgebot hat einen riesengrossen Fehler»
Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
Mexiko
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0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
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3
Katar
Katar
0
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4
Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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1
Brasilien
Brasilien
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2
Marokko
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3
Haiti
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Schottland
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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1
USA
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2
Paraguay
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3
Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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1
Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Gruppe J
Mannschaft
SP
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
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1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
England
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2
Kroatien
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Ghana
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Panama
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