Im vergangenen Mai gewinnt Eman Kospo mit Barça die Youth-League
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Ex-GC-Junior mittendrin:Im vergangenen Mai gewinnt Eman Kospo mit Barça die Youth-League

Die Hintergründe zum Abgang
Letzte Woche sagte Abwehr-Juwel Kospo der Nati noch zu!

Dieser Nationenwechsel kommt überraschend. Eman Kospo will nicht mehr für die Schweiz spielen, sondern für Bosnien. Das steckt hinter dem Entscheid.
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Eman Kospo im Nati-Dress – ein Bild, das es nicht mehr geben wird.
Foto: © Keystone-ATS/Ti-Press

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Eman Kospo wechselt von der Schweizer Nati zu Bosnien
  • SFV überrascht Kospos Entscheidung nach vorheriger Zusage
  • Kospo spielte 30-mal für verschiedene Schweizer U-Auswahlen

Die Schweiz verliert ein Abwehr-Juwel. Eman Kospo (18) hat sich entschieden, künftig nicht mehr für die Nati, sondern für Bosnien zu spielen. Der Entscheid sei ihm nicht leicht gefallen, schreibt er auf Social Media. «Ich habe für die U15 hier meine ersten Spiele für das Land bestritten und seit dem ersten Tag habe ich immer alles gegeben, gekämpft und vor allem genossen.» Trotzdem will er nun einen anderen Weg gehen. Und das, obwohl seine Absichten zuletzt noch anders aussahen.

Denn gemäss Blick-Informationen hat er U19-Natitrainer Ilija Borenovic letzte Woche noch zugesagt, sein nächstes Aufgebot anzunehmen. Das bestätigt auch ein SFV-Sprecher auf Anfrage. Der Trainer hatte im Hinblick auf die EM-Qualifikation im Herbst fest mit ihm geplant.

Der Verband wird von Kospos Entscheid nicht nur auf dem falschen Fuss erwischt, sondern vom Spieler hintergangen. Signale, dass Kospo, der 30-mal für verschiedene U-Auswahlen aufgelaufen ist, sich Gedanken über einen Nationenwechsel macht, soll es keine gegeben haben. Dennoch kommt es dazu.

«Nationenwechsel ist bedauerlich»

«Der Nationenwechsel ist bedauerlich, denn wir haben in die Ausbildung des Spielers investiert, er war fester Bestandteil unserer Junioren-Nationalteams», teilt der Verband mit. Aber man wolle Spieler, «die sich zu 100 Prozent mit unserem Land und unserer Nati identifizieren».

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Das tut Kospo offensichtlich nicht mehr. Und das sorgt für Aufsehen. Wieder einmal. Das tat er schon 2023, als er von den Grasshoppers in die Nachwuchsabteilung von Barcelona gewechselt war. In diesem Sommer folgte der Transfer in die Serie A zu Fiorentina, wo er erstmals einen Profivertrag unterschrieben hat. Ein Boost für seine Karriere, auf den nun ein weiterer folgt. Denn bei den anstehenden Länderspielen Bosniens steht er bereits im Kader der A-Nationalmannschaft.

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