«Spielen einen sehr guten Fussball momentan»
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Akanji adelt Mannschaft:«Spielen einen sehr guten Fussball momentan»

«Das ist überragend»
Abwehrchef Akanji ist vom Traumstart in WM-Kampagne begeistert

Sieben Tore geschossen, keines kassiert – Manuel Akanji denkt nach dem perfekten Schweizer Start in die WM-Qualifikation bereits an das Spiel im Oktober in Schweden.
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Natürlich kann die Schweiz auch in Schweden gewinnen, findet Manuel Akanji (Mitte).
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Nationalmannschaft startet erfolgreich in WM-Qualifikation, Spieler bleiben bescheiden
  • Manuel Akanji zeigt Selbstvertrauen und lobt das überragende Torverhältnis
  • Akanji findet, die Schweiz könne auch in Schweden gewinnen
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Florian RazReporter Fussball

Es ist ja verständlich. Kaum macht im Fussball einer im Erfolgsfall den Mund etwas arg weit auf, wird die Aussage nach einer Niederlage wieder ausgegraben und zum Vorwurf gemacht. Aber darf man nach einem Traumstart in eine WM-Qualifikation nicht einfach mal den Ist-Zustand geniessen – ohne gleich auf die noch folgenden Aufgaben hinzuweisen?

Nein – finden nach dem 3:0 der Nati gegen Slowenien hintereinander Stürmer Dan Ndoye (24), Verteidiger Nico Elvedi (28), Mittelfeldspieler Denis Zakaria (28) und Nationalmannschafts-Direktor Pierluigi Tami (63). Klar, den gelungenen Auftakt in die Qualifikation für die WM 2026 leugnen auch sie nicht. Aber sofort folgt reflexartig die Bemerkung, dass schliesslich noch nichts gewonnen sei. «Es sind noch vier wichtige Spiele», sagt Elvedi stellvertretend, «da kann noch alles passieren.»

Manuel Akanji mit dem Selbstverständnis des Champions

Und damit meint er natürlich nicht den vorzeitigen Rückzug des schwedischen Nationalteams aus dem Wettbewerb. Auch wenn Schwedens Presse die Flinte schon fast rekordverdächtig schnell ins Korn wirft. «Es ist vorbei. Es ist vorbei», klagt «Göteborgs Posten» deprimiert.

Vermutlich ist es nur vernünftig, dass ein Nati-Vertreter nach dem anderen zur Demut aufruft – fünf Punkte Vorsprung auf den grössten Gegner um ein WM-Ticket zum Trotz. Ganz sicher ist es wunderbar schweizerisch.

Und doch ist es erfrischend, dass kurz vor Mitternacht noch Manuel Akanji (30) einen Halt macht in der Interviewzone. Der Innenverteidiger steht hin und sagt mit dem Selbstverständnis des Champions-League-Gewinners: «7:0 Torverhältnis, sechs Punkte – das ist überragend.»

Nichts anderes ist es ja, wenn eine Schweizer Mannschaft wieder einmal ausgerechnet dann bereit ist, wenn es wirklich zählt. Oft haben sich die Schweizer die wirklich überzeugenden Auftritte für die grosse Bühne von Welt- und Europameisterschaften aufgespart. Aber jetzt sind sie auch in einem bloss zu einem Drittel gefüllten St.-Jakob-Park von der ersten Sekunde an parat.

Weggeblasen die manchmal desinteressiert oder unkonzentriert wirkenden Auftritte, die es noch in der EM-Qualifikation zuhauf gegeben hat. Woran das liegt? Daran, dass die Spieler den Ernst der Lage erkannt haben, sagt Akanji: «Wir wussten, dass es von Anfang an zählt, dass jedes Tor entscheiden kann.»

Ausserdem hat sich die USA-Reise ganz offensichtlich trotz langer Anreise und merkwürdiger Spielunterlage gelohnt. «Wir haben Selbstvertrauen getankt mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Das konnten wir mitnehmen», stellt Akanji fest.

In Mailand geht es erst einmal in ein Hotel

Dann macht er sich auf in Richtung Ausgang. Sein Weg führt ihn für die nähere Zukunft in ein Hotel in Mailand, wo er neu für Inter spielt: «Ich muss erst einmal ein Haus oder eine Wohnung finden.»

Und Spielminuten. Von denen hat er bei Manchester City in dieser Saison noch keine bekommen: «Das ändert sich jetzt hoffentlich.» Schliesslich hat er deswegen dem Leihgeschäft vom Nordwesten Englands in die Po-Ebene zugestimmt.

Eine letzte Frage: Einverstanden, dass die Schweiz auch in Schweden gewinnen kann? Manuel Akanji zögert keine Sekunde mit seiner Antwort: «Definitiv!»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
1
0
1
2
Kanada
Kanada
1
0
1
3
Katar
Katar
1
0
1
4
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4:1
1
3
3
2
Ecuador
Ecuador
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Curacao
Curacao
1:4
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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