1994er-Held Bregy ist optimistisch
«Die Nati kommt in den Final»

Als 1994 die WM erstmals in den USA stattfand, war auch die Nati mit dabei – erstmals nach 28 Jahren. Die Helden von damals blicken zurück – und sagen, was sie ihren Nachfolgern 32 Jahre später zutrauen.
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Georges Bregy als Mickey Mouse verkleidet vor der WM 1994.
Foto: foto-net / Kurt Schorrer
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Georges Bregy (68) trug sich mit seinem Freistosstor im Startspiel der WM 1994 gegen die USA (1:1) in die Geschichtsbücher ein. Der Walliser war 1992 unter Roy Hodgson nach fünf Jahren in die Nati zurückgekehrt und beendete nach der WM seine Karriere, in der er für YB, Sion und Lausanne spielte. Danach war er Trainer bei Lausanne, Thun und Zürich, ehe er in die Versicherungsbranche wechselte. Heute ist Bregy Fussball-Experte bei Blue und wohnt im Kanton Zürich.

Blick: Was kommt Ihnen bei diesem Foto, das Sie als Mickey Mouse zeigt, in den Sinn?
Georges Bregy: Dass ich als Ältester das Mickey-Mouse-Kostüm trug, war schon sehr speziell, auch wenn ich in meiner Jugend diese Heftchen angeschaut habe. Ich wüsste nicht, ob ich das heute noch einmal machen würde.

Welcher Moment der WM 1994 ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Da gibt es zwei. Einerseits, dass ich mit 36 an einer WM ins Stadion einlaufen durfte und es kein Traum, sondern Realität war. Und dann natürlich mein Freistosstor gegen die USA. Ein Riesenerlebnis und das erste Tor der Nati an einer WM nach 28 Jahren.

Mit wem haben Sie das Zimmer geteilt?
An der WM war ich in einem Einzelzimmer, in der Vorbereitung war ich mit Ciri Sforza zusammen. Das war taktisch von Roy Hodgson. Er wollte einen Routinier mit einem Jungspund zusammentun.

Gibt es eine lustige Anekdote über Ihren Zimmernachbarn?
Ich habe vernommen, dass Ciri meinen Dialekt zu Beginn nicht gut verstanden haben soll (schmunzelt). Wichtig war, dass wir uns auf dem Platz gut verstanden (lacht).

Was habt Ihr in Eurer Freizeit gemacht?
Für mich war das sekundär, denn ich habe alles der WM untergeordnet. Ich schaute, dass ich mich gut erholte, damit ich im Training und an den Spielen fit war. Aber wir hatten einen Pool und einen Aufenthaltsraum, in dem man unter anderem Tischtennis spielen konnte. Und wir hatten kleine Nokia-Handys, mit denen ich mit meiner Frau telefonieren konnte.

Mit wem haben Sie die Trikots getauscht?
Mit Alexi Lalas, Gheorghe Hagi, Adolfo Valencia und gegen Spanien mit der Nummer 10, Bakero.

Wie viel Prämien haben Sie erhalten?
Das weiss ich nicht mehr, und das war für mich auch nebensächlich. Was für mich zählte, war das Erlebnis, an einer WM dabei zu sein. Ich habe meinen Schwager und meine Schwägerin sowie einen Kollegen mit seiner Frau eingeladen, damit sie das Ganze vor Ort miterleben konnten.

Wer war Ihr bester Freund in der Nati?
Ich kannte sehr viele Spieler von Lausanne, Hottiger, Ohrel, Chappi, dann natürlich auch Herr und Geiger. Aber ich probierte, mich mit allen abzugeben. Auch mit Ciri habe ich viel Zeit verbracht und viel gesprochen.

Mit wem haben Sie heute noch Kontakt?
Wir treffen uns immer wieder bei den Legenden-Spielen. Hottiger ist regelmässig dabei, Herr war letzthin wieder mal da, aber auch spätere Nati-Spieler wie Pascal Thüler, auch Mauro Lustrinelli hat schon vorbeigeschaut. Meistens sprechen wir dann aber über das aktuelle Geschehen und nicht mehr über frühere Zeiten.

Wie verfolgen Sie die WM?
Ich bin als Experte bei der UBS für Public Viewings engagiert. Ansonsten schaue ich privat mit meiner Frau.

Wie weit kommt die Schweiz?
In den Final.

Wer wird Weltmeister?
Derjenige, der gegen die Schweiz gewinnt im Final (lacht). Wer das ist, weiss ich nicht.

Wer ist der beste Schweizer Fussballer der Geschichte?
Chappi hat schon extrem viel geleistet in Deutschland, deswegen nehme ich ihn.

Wer imponiert Ihnen in der jetzigen Nati?
Ich bin beeindruckt von Xhaka und dem Prozess, den er durchgemacht hat. Er war schon immer ein sehr wichtiger Spieler, nun gewährt er aber auch seinen Mitspielern den Raum, damit diese aufblühen können. Damit macht er diese noch stärker.

Wer war Ihr bester Mit- und Gegenspieler in der Karriere?
Als Mitspieler in der Nati will ich keinen nennen, weil wir alle unseren Teil beitrugen und eine extreme Harmonie hatten. Als Gegenspieler Roberto Baggio. Seine Technik, seine Spielübersicht und die Ruhe am Ball, die er hatte, das war gewaltig.

Was war Ihr schönstes Erlebnis als Fussballer?
Das war die WM. Und dass ich auf dem Höhepunkt abtreten konnte, war das Schönste.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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K.o.-Phase
Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
Schweiz
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Gruppe C
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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K.o.-Phase
Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Gruppe F
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Niederlande
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Tunesien
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Gruppe G
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Belgien
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Argentinien
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Algerien
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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